Huskies schlagen auch Kaufbeuren und feiern den zweiten Shutout-Sieg des WochenendesKassel Huskies

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Ein freudiges Wiedersehen gab es zudem mit den letztjährigen Aufstiegshelden Gregor Stein und Brad Snetsinger, die für ihre Leistungen der vergangenen Saison ausreichend von den 3.416 Zuschauern gefeiert wurden.

Die Huskies begannen gewohnt engagiert, die ersten Chancen der Partie hatten aber die Gäste aus Bayern. In der 2. Spielminute prüfte Ex-Löwe Roland Mayr Mika Järvinen, der damit aber keine größeren Probleme hatte. Kniffliger wurde es dann eine Minute später, als ein Schuss von Daniel Pfaffengut das vermeintliche 0:1 markierte, Hauptschiedsrichter Plitz diesem Treffer aber unverzüglich die Anerkennung verweigerte. So blieb es weiter beim 0:0. Es blieb also den Huskies überlassen, das Toreschießen des heutigen Abends zu eröffneten. Daniel Kunce Jr. fing einen haarsträubenden Aufbaupass ab und verwandelte trocken und unhaltbar gegen den Verein, für den dessen Vater in den 90er Jahren insgesamt sieben Jahre lang die Schlittschuhe geschnürt hatte. Nach und nach gewannen die Huskies die Kontrolle in der Partie. Auf Seiten der Kaufbeurer fiel vor allem Brad Snetsinger auf, der sich in seinem alten "Wohnzimmer" scheinbar einiges vorgenommen hatte. Dieser lief und arbeitete an allen Enden des Eises, sollte aber vorerst glücklos bleiben. Conor Morrison hatte dann in der 11. Minute das 2:0 auf dem Schläger, konnte seinen Einsatz aber nicht mit Erfolg abschließen. Besser machte es dann Mike Collins drei Minuten später, der Dustin Strahlmeier im Tor der Allgäuer foppte und diesen schlitzohrig im kurzen Eck überwand. Mit diesem Zwischenstand verabschiedeten sich dann auch beide Teams zum ersten Pausentee.

Die Huskies knüpften aber auch zu Beginn des zweiten Drittels an ihre Zielstrebigkeit an und brachten das Tor von Strahlmeier immer wieder in Gefahr. Dennoch blieb es vorerst beim Spielstand von 2:0, weil Carciola (22.), Collins (23.), oder alle Mann zusammen (27.) ihre großen Chancen ungenutzt ließen. Erst als Järvinen bei angezeigter Strafe sein Tor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte und Matt Tomassoni von der blauen Linie durchgeladen hatte, klingelte es erneut im Kasten der Allgäuer. Dustin Strahlmeier konnte einem zu diesem Zeitpunkt beinahe Leid tun. Und noch während die entfesselten Zuschauer auf den Rängen "Der ECK ist wieder da!" skandierten, erhöhte Jens Meilleur aus nächster Nähe zum 4:0.

Zu Beginn des dritten Drittels verflachte das Spiel etwas. Kaufbeuren war zumindest optisch kein Aufbäumen anzumerken und die Huskies konzentrierten sich vornehmlich auf ihre Defensivaufgaben. Nach vorne tat man das Nötigste, doch das mit Raffinesse. So sah Conor Morrisons Direktabnahme aus der Luft zwar spektakulär aus, änderte am zwischenzeitlichen Spielstand aber nichts. Und weil Mika Järvinen auch in der restlichen Spielzeit auf alle Kaufbeurer Angriffsbemühungen eine Antwort fand, sich zwischenzeitlich sogar die Muße fand mit sich in die Angriffe seiner Vorderleute einzuschalten, endete die Partie mit dem zweiten Sieg und gleichzeitig dem zweiten Shutout des Husky-Wochenendes.

So holten sich die Mannen um Kapitän Sven Valenti nach erledigter Arbeit den verdienten Applaus ihrer Anhänger ab und blicken nun gespannt auf kommendes Wochenende.