Huskies mit knapper Niederlage im ersten TestspielKassel Huskies - Bietigheim Steelers 4:5 n. P.

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Genau 147 Tage ist es her, dass der Landshuter Stürmer Ty Morris die Kassel Huskies per Suddendeath-Treffer in die Sommerpause schoss. Nach nun also fast fünf Monaten eishockeyfreier Zeit, luden die nordhessischen Eishockey-Cracks heute erstmals zum großen Kennenlernen in die Eissporthalle. Als Gegner hatte sich die auf diversen Positionen erneuerte Mannschaft von Cheftrainer Rico Rossi keinen geringeren als den aktuellen Zweitligameister,
die Bietigheim Steelers eingeladen. Zuvor hatten sich Alt- und Neu-Huskys auf der alljärlichen Saisoneröffnungsfeier erstmals den Fans präsentiert.Verzichten musste Rossi beim ersten Test neben dem erst kürzlich aus Kanada nach Kassel gekommenen J.M. Daoust nur auf Adriano Carciola, der noch eine Verletzung aus der Vorsaison auskuriert.
Die Huskies kamen gut in die Partie. Bereits in der 2. Spielminute hatte Kapitän Manuel Klinge die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Ex-Husky Sinisa Martinovic im Kasten der Bietigheimer. Doch auch die Mannen von SCB-Coach Kevin Gaudet spielten munter mit und prüften ihrerseits ECK-Goalie Markus Keller diverse Male. Besonders auszeichen konnte sich der
neue Mann im Kasseler Kasten in der 5. Minute, als er David Wrigleys Alleingang sehenswert mit der Fanghand über das Gehäuse lenkte. Und nur vier Minuten später rettete Keller in ähnlicher Situation erneut, diesmal gegen den von der Strafbank zurückgeeilten Rene Schoofs. In diese Phase der Bietigheimer Überlegenheit, schlugen die Huskies dann erstmals zu. Thomas Merl setzte sich durch die Mitte durch und überwand Martinovic mit einem trockenen Handgelenksschuss auf der Stockhandseite (13.). Doch die nordhessische Führung sollte nicht von Dauer sein. Testspieler Jackson Kuhn hatte gerade für die Huskies auf der Strafbank Platz genommen, da schlug das tödliche Powerplay der Bietigheimer zu. Jason Pinizzotto vollendete eine schöne Kombination über mehrere Stationen und legte Keller das erste "Ei" des Jahres ins Nest.
Die Phase nach dem ersten Pausentee gehörte wieder den Huskies. Bereits kurz nach Wiederbeginn trug sich ein weiterer Neu-Husky in die Torschützenliste ein. Jamie McQueen scheiterte mit seinem Schlenzer an Martinovic, doch für den Rebound war Taylor Carnevale zur Stelle und netzte gekonnt ein. Beste Chancen auf eine höhere Führung ließen Manuel Klinge - nach toller Vorarbeit von Braden Pimm - (29.) sowie eben dieser in der 32. Minute ungenutzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Martinovic seinen Platz im Bietigheimer Gehäuse bereits zu Gunsten von Andreas Mechel geräumt. Doch nun schlugen die Gäste wieder zu. Zunächst erzielte Justin Kelly
aus spitzem Winkel das 2:2 (32.) und keine 120 Sekunden später schloss Dennis Palka einen Bietigheimer Konter zum 2:3 ab. Das Spiel war gedreht, blieb jedoch dank toller Torszenen auf beiden Seiten weiterhin offen. Die beste Chance auf einen weiteren Treffer hatte der Bietigheimer Sommerfeld, dessen strammer Schlagschuss von der blauen Linie sein Ende aber am Pfosten des Keller'schen Gehäuses fand. Doch auch die Huskies hatten noch eine Pfeil im Köcher. Im Powerplay stellte Carter Proft wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels das leistungsgerechte Unentschieden her.Analog zu seinem Bietigheimer Pendant, entschied sich auch Rico Rossi zu Beginn des letzten Spielabschnitts dafür seinem Backup-Torhüter einige Minuten Spielzeit zu gönnen. So feierte auch Florian Proske sein Debüt für die Nordhessen. Doch zunächst sahen die 2555 Zuschauer im Rund der Eissporthalle einen offenen Schlagabtausch, bei dem weder Steelers noch Huskies entscheidende Akzente setzen konnten. Erst zehn Minuten vor Schluss fielen wieder Tore. Zunächst glaubten die Huskies die Scheibe hinter der Linie, doch Hauptschiedsrichter Sirko Hunnius widersprach. Entsprechend unglücklich zeigten sich die Fans, als Wrigley im direkten Gegenzug ins lange Eck des von Proske gehüteten Tores traf. Doch auch gegen diese Widrigkeiten setzen sich die Huskies durch. In der 57. Spielminute wurde der Einsatz der Huskies dann doch noch belohnt. Alex Heinrichs Schlagschuss von der blauen Linie fälschte Manuel Klinge unhaltbar ab und sorgte für den 4:4-Endstand. Und um am heutigen Abend dann doch noch einen Sieger der Partie präsentieren zu können, einigten sich die Verantwortlichen darauf direkt zum Penaltyschießen überzugehen. Hierbei hatten die Bietigheimer den längeren Atem. Wrigley und Weller verwandelten ihre Versuche, während auf Seiten der Huskies lediglich McQueen verwandeln konnte.
Trotz Niederlage können die Huskies nach diesem Auftritt positiv auf kommenden Freitag schauen. Dann gastiert mit den Löwen Frankurt der nächste Anwärter auf die Meisterschaft
in der Kasseler Eissporthalle.


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