Huskies mit „Charaktersieg“ gegen Bietigheim

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Als

Top-Spiel wurde es angekündigt – ein Top-Spiel sollte es werden. Nach einem

0:3-Rückstand durch Tore von Smazal, Wrobel und Grandmaître nach nicht einmal

elf Minuten, kamen die Huskies in der 12. Minute durch DelMonte zum 1:3. Mit

viel Kampfgeist und Laufbereitschaft machten die Gastgeber im zweiten

Spielabschnitt deutlich, dass sie die Partie noch einmal drehen wollten,

dennoch brauchten sie eine 5:3-Überzahlsituation und eine kurze Ansprache von

Trainer Richer, bevor Kraft den Anschlusstreffer markieren konnte (30.). Zu

Beginn des letzten Drittels reichten den Huskies dann 90 Sekunden, um aus dem

2:3-Rückstand eine 5:3-Führung zu machen. Palmer in Überzahl, McNeil mit seinem

inzwischen sechsten Treffer im siebten Spiel und erneut Kraft sorgten für die

große Wende. Bietigheim kam in der 46. Minute durch Kathan noch einmal zurück,

am Ende blieb es aber beim 5:4 für die Gastgeber.

Christian Brittig,

Trainer Bietigheim Steelers:

„Ich bin

total zufrieden, vor allem mit dem Kampfgeist meiner Mannschaft. Leider haben

wir zu viele Strafen kassiert. In den Überzahlsituationen hat Kassel heute

Abend sehr druckvoll gespielt, immer Zug zum Tor gehabt – da kann es immer

passieren, dass man plötzlich ein oder zwei Tore fängt. Das Spiel an sich war

ein wahres Top-Spiel und garantierte Intensität und Spannung über die

kompletten sechzig Minuten hinweg. Ich denke nicht, dass ich heuer schon ein solches

Spiel in der zweiten Liga gesehen habe. Respekt auch noch mal an den Gegner für

die Leistung des heutigen Abends.“

Stéphane

Richer, Trainer Kassel Huskies:

„Das

Spiel heute Abend war wirklich ein absolutes Top-Spiel. Schade nur, dass

lediglich 2400 Zuschauer dabei waren. Ich habe mir in den letzten Wochen

wirklich viele Eishockeyspiele angeschaut – vor allem auch DEL-Partien – aber

in keinem Spiel hat es mehr Kampfgeist von beiden Mannschaften gegeben als die

beiden Teams heute Abend hier gezeigt haben. Ich bin sehr stolz auf meine

Mannschaft, weil sie auch nach dem 0:3-Rückstand nicht aufgegeben hat. Das war

heute Abend ein Charaktersieg. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie die Jungs

gearbeitet haben, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Da hat sich gezeigt,

dass Eishockey eben ein Mannschaftsport ist – da passiert es schon mal, dass

man in 90 Sekunden drei Tore schießt. Meinen Respekt auch an Bietigheim, wir

wussten, dass sie ein sehr harter Gegner werden würden und genau so haben sie

sich hier auch verkauft.“

Leona

Malorny

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