Huskies landen siebten Heimsieg in FolgeAuch gegen Starbulls erfolgreich

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Personell geschwächt gingen die Kassel Huskies ins vorweihnachtliche Heimspiel gegen die
Starbulls Rosenheim, denn neben dem schon länger verletzten Taylor Carnevale gesellten sich
auch Austin Wycisk und Alex Heinrich zum Lazarett. Allerdings konnte Rosenheims Trainer Franz
Steer ebenfalls nicht auf sein bestes Team zurückgreifen, da unter anderem Christian Neuert und
Josef Frank nicht mitwirken konnten.
In den letzten Spielen haderten die Huskies mit ihrer unzureichenden Chancenverwertung.
Beispielsweise benötigten sie im letzten Heimspiel gegen Dresden trotz klarer Überlegenheit 45
Minuten für den ersten Torerfolg. Dies sollte am heutigen Abend zunächst besser werden. Erst 95
Sekunden waren absolviert, als Mike Little nach Zuspiel von Jamie MacQueen aus zentraler
Position im Powerplay ansatzlos zur frühen 1:0-Führung traf. Zwar antworteten die Gäste mit zwei
starken Minuten und einer guten Torchance durch Michael Rohner, in der Folge hätte aber Justin
Kirsch seine Mannen durchaus höher in Führung bringen können. Nach sechs Minuten klatschte
sein Schlenzer in Überzahl an den Pfosten, vier Minuten später konnte er einen Alleingang nicht
im Tor unterbringen. Im direkten Gegenzug zu Kirschs Alleingang schlugen aber die Gäste zurück. Nachdem Tyler McNeelys Passversuch auf den freien Nebenmann noch von einem Husky geblockt wurde, nahm McNeely den zurückspringenden Puck sehensert volley aus der Luft und traf so zum 1:1- Ausgleich. Dies sollte einen kleinen Bruch im Spiel der Huskies bedeuten, die bis zur Drittelpause Probleme hatten, Torchancen zu kreiern. Die beste Möglichkeit auf den nächsten Treffer hatten die Gäste, die durch Tyler McNeely 70 Sekunden vor der ersten Sirene einen 2 auf 1 Konter
vergaben.
Gut erholt starteten die Huskies in den Mittelabschnitt. Nachdem sie zunächst nach zwei weiteren
Pfostentreffern mit dem Gestänge haderten, war es erneut Mike Little, der in Überzahl per
Flachschuss einnetzte und das 2:1 besorgte. Auch im weiteren Verlauf des Drittels erarbeiteten sich die Huskies optische Vorteile, die aber nicht in weitere Tore umgemünzt wurden. Sich auf die Defensive konzentrierende Rosenheimer nutzten dafür nach 33 Minuten eine weitere ihrer wenigen Chancen. Nachdem Kassel soeben eine 1:32 Minuten andauernde doppelte Unterzahlphase überstanden hatte, überraschte C. J Stretch Markus Keller mit einem unerwarteten Flachschuss im kurzen Eck zum 2:2. Kurz darauf hätten die Gäste sogar erstmals in Führung gehen können, jedoch rettete Markus Keller bei angezeigter Strafe mit einer sehenswerten Parade gegen den am langen Pfosten völlig freien Rosenheimer.
4.036 Zuschauer sahen ein drittes Drittel, in dem Torchancen Mangelware waren. Zunächst tauchte C. J. Stretch in der 48. Spielminute frei am kurzen Pfosten auf, aber wieder war es Markus Keller, der das Remis mit einem starken Save rettete. Nach 50 Minuten stand plötzlich Jens Meilleur frei vor Lukas Steinhauer, aber auch der Schlussmann der Starbulls stand seinem Gegenüber in Nichts nach und vereitelte die Torchance. Da die Huskies in den letzten zwei Minuten auch ein Unterzahlspiel stark verteidigten, ging es in die Verlängerung.
Dort musste erneut Markus Keller sein Können beweisen, als er in der 64. Spielminute mit zwei Saves David Vallorani zur Verzweiflung brachte. Auf der anderen Seite nutzten die Schlittenhunde ihr Überzahlspiel zum Sieg. Auf Vorlage von Braden Pimm netzte Jamie MacQueen per Direktabnahme ein und sorgte für den 3:2-Sieg nach Verlängerung.

Pressemitteilung Kassel Huskies