Huskies: Klarer Sieg gegen Landsberg

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Den 23. Sieg im 24. Heimspiel konnten die Kassel Huskies am Freitagabend gegen den EV Landsberg 2000 einfahren. Die Schlittenhunde siegten deutlich mit 5:0 gegen den arg gebeutelten Letztplatzierten.



Bereits nach 19 Sekunden hatte Kapitän Hugo Boisvert die erste Einschussmöglichkeit für die Schlittenhunde, es folgten Chancen von Gerbig, Kohmann und DelMonte. Fast acht Minuten dauerte es hingegen, bis die Landsberger zum ersten Mal vor das Kasseler Gehäuse kamen. Diese Chance hatte es dann aber in sich: Helms lässt in Unterzahl die Abwehr der Huskies stehen und fährt einen Alleingang auf Sebastian Elwing, der hält aber Schuss und Nachschuss.



Die Huskies brachten im ersten Abschnitt nichts wirklich Zwingendes aufs Eis, begannen dann aber nach zweieinhalb Minuten im zweiten Drittel mit dem Torreigen: Der widergenesene McNeil fährt über rechts ins Angriffsdrittel und lässt Peter Aubry mit seinem genau platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit (23.). Und nun machte der Spitzenreiter weiter ernst. Nach präzisem Zuspiel von DelMonte gelingt Kraft in der 26. Minute mit einem Schuss über die Fanghand das 2:0. Dem Sturmlauf der Huskies hatten die Gäste aus Landsberg nichts entgegenzusetzen, konnten eher noch froh sein, dass die Kasseler wieder einmal zu fahrlässig mit ihren Chancen um: Erst scheitert Klinge nach einem Alleingang an Aubry; dann kann selbst Torjäger Kraft nach sehenswertem Pass von Pellegrims von der eigenen Torlinie bis zur gegnerischen blauen Linie sein Break nicht verwerten. Erst in der 39. Minute brachte Kosick die Scheibe wieder über die Linie, nachdem Aubry Klinges Schuss vermeintlich sicher gehabt hatte.



Für Aubry, der sich innerhalb von eineinhalb Minuten zwei Disziplinarstrafen einfing, war die Partie ab dem letzten Abschnitt beendet, für ihn kam Andreas Tanzer. Der 18-Jährige machte seinen Job so gut er konnte, hatte aber gegen zwei starke Auftritte von René Kramer keine Chance. Nach guten Möglichkeiten von Kraft, DelMonte und McNeil, war es der 20-Jährige Berliner, der mit viel Selbstbewusstsein von der blauen Linie abzog und zum 3:0 einnetzte (48.). Der EVL 2000 erarbeitete sich im letzten Drittel durch Koziol und Morris gute Möglichkeiten, doch Elwing war trotz der wenigen Arbeit hoch konzentriert und ließ sich seinen Shut-Out nicht mehr nehmen. Kurz vor Schluss lupfte Kramer die Scheibe dann von der Strafbank kommend zum Endstand von 5:0 über die Schoner von Goalie Tanzer (60).



Eins ist klar: Bis zu den Play-Offs muss sich etwas an der Chancenauswertung der Huskies tun. Am Sonntag treffen die Huskies in Heilbronn auf die Falken, die immer noch um einen Play-Off-Platz kämpfen. Dadurch, dass bei den Kasselern momentan keine Verletzungen zu beklagen sind und Trainer Richer aus dem Vollen schöpfen kann, wird der Spitzenreiter wieder mit einer anderen Aufstellung spielen: „Wir probieren im Moment verschiedene Aufstellungen aus, um das Team zu finden, das am Ende auch die Play-Offs spielen wird,“ so Richer.



Stimmen zum Spiel:

Stefan Ihsen, Trainer EV Landsberg 2000:

„Uns war natürlich bewusst, dass wir heute sechzig Minuten lang unter Druck stehen würden, deshalb wollten wir vor allem gut in der Defensive stehen und möglichst wenige Chancen zulassen. Kassel ist das Topteam der Liga, sie haben sich viele Chancen erarbeitet. Vom Ergebnis her konnten wir im ersten Drittel noch gut mithalten, danach haben wir dann hinten leider ein bisschen aufgemacht. Aber wie gesagt, wir haben gegen die beste Mannschaft der Liga gespielt; unsere Gegner im Kampf um den Klassenerhalt sind andere.“



Stéphane Richer, Trainer Kassel Huskies:

„Thema heute ist auf unsere Seite ganz klar die Chancenauswertung; die muss besser werden. Ich habe heute von meinen Jungs verlangt, dass sie über sechzig Minuten hinweg konzentriert spielen und das haben sie auch gemacht. Aber offensiv können wir noch mehr. Fünf Tore sind ok, aber wir hatten fast sechzig Schüsse auf das Landsberger Tor. Aber natürlich bin ich zufrieden mit den drei Punkten. Am Sonntag spielen wir dann in Heilbronn gegen einen potentiellen Play-Off-Gegner, auch da wollen wir die Punkte holen.“

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