Huskies entscheiden Strafzeitenfestival gegen Frankfurt für sich Hessen-Derby in der Vorbereitung

Lesedauer: ca. 3 Minuten

In der Generalprobe für den Saisonstart in drei Wochen musste Chefcoach Rico Rossi auf Sven Valenti und Adriano Carciola verzichten, sein Gegenüber Tim Kehler die Ausfälle von Felix Thomas, Kapitän Patrik Vogl und Brett Breitkreutz verzichten.

Das Spiel begann ruppig. Bereits in den ersten Minuten der Partie steckten beide Teams die Claims ab. Nach knapp vier Minuten verabschiedete sich mit dem Löwen Nick Mazzolini bereits der erste Akteur wieder unter die Dusche. Der Kanadier hatte Dorian Saeftel mit einem Ellbogencheck niedergestreckt und war folgerichtig vom umsichtig agierenden Schiedsrichter Krahwinkel vom restlichen Spielgeschehen ausgeschlossen worden. In der Folge wurde dann endlich auch Eishockey gespielt. Jamie MacQueens Schuss aus dem hohen Slot parierte Löwen Zerberus Antti Ore mit der Fanghand (6.), doch bei Jean-Michel Daousts Schuss im Powerplay zum 1:0 hatte dann auch der hochklassige Finne nichts mehr entgegenzusetzen. Damit markierte Daoust nach nur sechseinhalb Minuten im Huskiesdress seinen ersten Treffer für die Fuldastädter. Und die Huskies ließen nicht nach. Angefeuert von 2.687 Zuschauern und begünstigt durch eine immer größer werdende Strafenflut im Lager der Löwen drängten die Huskies auf weitere Tore. Nur acht Sekunden waren im Powerplay der Nordhessen in der achten Spielminute gespielt, da erhöhte Jens Meilleur aus kürzester Distanz per Direktabnahme zum 2:0. Und die Schlittenhunde hatten noch nicht genug. Noch vor Ende des ersten Drittel trug sich sogar Tryout-Spieler Jackson Kuhn in die Torschützenliste zum 3:0 ein (15.). Auf der anderen Seite konnte sich aber auch Markus Keller nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Gegen Justin Kirschs Schuss aus kürzester Distanz rettete der Kasseler Torhüter ebenso sehenswert (12.) wie wenig später gegen Ex-Husky Mike Card (17.). Quasi mit der Pausensirene entschärfte Keller dann sogar noch den Versuch von Clarke Breitkreutz und rettete die Kasseler "Null" in die erste Pause.

Im zweiten Drittel kamen die Löwen besser zur Entfaltung. Bereits kurz nach Wiederbeginn markierten die Gäste bei doppelter Überzahl den 3:1-Anschlusstreffer und bestimmten fortan die Partie. Immer wieder musste Markus Keller in höchster Not retten, während nun - im Vergleich zum ersten Drittel - immer wieder Huskies den Weg auf die Strafbank antreten mussten. Eine dieser Strafen kassierte Husky Marco Müller, der einen Frankfurter per Kniecheck aufs Eis legte und dafür von Hauptschiedsrichter Krahwinkel mit 5 + Spieldauerstrafe bedacht wurde. Richtig spannend wurde es dann wieder, als die Löwen in Person von Chad Niddery sogar das 3:2 markierten (28.). Doch mit dem Glück im Verbund und einem toll aufspielendem Torhüter Markus Keller überstanden die Nordhessen diese Druckphase und setzten gegen Ende des Drittels sogar selbst Akzente. Kurz vor Drittelende vollendete Jamie MacQueen einen Unterzahlkonter nach Vorlage von Taylor Carnevale zum 4:2 und stellte zumindest den zwei Tore Vorsprung wieder her.

Im dritten Drittel zollten beide Mannschaften dem hohen Verschleiß der strafenreichen  Anfangsdrittel Tribut. Mit immer schwerer werdenden Beinen stemmten aber sowohl Löwen als auch Huskies sich noch einmal in die Partie. Lukas Laub gelang kurz nach Wiederbeginn der erneute Anschlusstreffer (45.) und sorgte damit für erneute Hoffnung auf den Ausgleich im Lager von Tim Kehlers Team. Diesen hatte Martens in der 48. Spielminute dann auf der Kelle, doch der überragende Markus Keller stand wie ein Turm in der Schlacht. Auf der anderen Seite drückten die Huskies auf weitere Tore. Nach tollem Zuspiel von Daoust musste Antti Ore gegen Alex Heinrich sein ganzes Können zeigen um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern (50.). Dieses erzwang aber Taylor Carnevale rund zwei Minuten später bei doppelter Überzahl und sorgte mit seinem Treffer zum 5:3 für einen einigermaßen komfortablen Vorsprung rund acht Minuten vor Schluss.

Doch abermals kamen die Frankfurter Löwen zurück in die Partie. Ebenfalls in Überzahl verwandelte Patrick Schaub am langen Pfosten stehend unhaltbar für Keller zum 5:4 (54.), was zeitgleich der Startschuss für eine spannende Schlussphase sein sollte. In dieser drängten die Löwen auf den Ausgleich und waren – trotz heftiger Gegenwehr der Schlittenhunde – erfolgreich. 20 Sekunden vor der Schlusssirene markierte Marc Schaub mit seinem dritten Tagestreffer den nicht unverdienten 5:5-Ausgleich.

So musste das Penaltyschießen über den Sieg entscheiden. Dort trafen Carnevale und Daoust für die Huskies eiskalt, während Markus Keller nur einmal hinter sich greifen musste.

Mit einem vor allem in Überzahl überzeugenden Auftritt landeten die Kassel Huskies somit den ersten Erfolg der Vorbereitungsphase. Weiter geht es nun am Mittwoch, dem 26. August ab 19:30 Uhr bei den Bayreuth Tigers.

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