Henry Martens verstärkt die Eislöwen

Eislöwen verlieren mit 0:4 in SchweinfurtEislöwen verlieren mit 0:4 in Schweinfurt
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1,93 m groß und 93 kg schwer: mit diesen Eishockey-Gardemaßen kann der nächste Neuzugang der Dresdner Eislöwen aufwarten. Henry Martens heißt der neue Flügelstürmer der Blau-weißen und wechselt aus der DEL von den Nürnberg Ice Tigers an die Elbe. In der deutschen Eliteliga war Martens neben den Icetigers auch für die Iserlohn Roosters (2007-2009) sowie die Kölner Haie (2005-2007) aktiv und stand in 180 DEL-Spielen (180 Spiele, 5 Tore, 4 Assists) auf dem Eis.

Für Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch ist der Engelskirchener bereits ein alter Bekannter. „Henry ist ein junger Spieler, den ich noch aus meiner Zeit in Ratingen kenne, wo er mittels einer Förderlizenz der Kölner Haie spielte. Er ist groß, kräftig und wird uns mit seiner Spielweise und seiner Athletik helfen. Wir wollen versuchen, ihn von Anfang an auch als Verteidiger anzulernen, damit er flexibel einsetzbar ist“, sagt Trainer Thomas Popiesch über den erst 23-jährigen Linksschützen.

Martens selbst sieht sich als ein Spieler mit gutem Spielverständnis, der ein Spiel lesen kann und freut sich auf Dresden. „Ich habe Kollegen befragt, die nur Gutes berichtet haben. Die Stadt ist wunderschön und auch die Arena habe ich mir bereits im Internet angeschaut. Das Stadion und die Fans sind auf jeden Fall DEL-tauglich, als Spieler hat man in Dresden Top-Bedingungen!“, sagt er. Sportliche Perspektive und seine Rolle im Team waren die Gründe für einen Wechsel zu den Dresdner Eislöwen. „Ich möchte mehr Verantwortung in der Mannschaft übernehmen, was als junger Spieler in der DEL nur schwer möglich. Ich will nicht nur dabei sein, sondern eine wichtige Rolle spielen. Dass ich Trainer Thomas Popiesch bereits aus meiner Zeit in Ratingen kenne, hat mir die Entscheidung zum Wechsel erleichtert. Da weiß man gleich, woran man ist“, sagt Martens, der in Dresden die Rückennummer 79 überstreifen wird.

Martens begann seine Karriere bei den Kölner Junghaien, durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften und debütierte 2005/06 bei den Profis der Rheinländer. Den Großteil der Saison bestritt er jedoch in Ratingen, wo sich die Wege mit Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch, damals Coach des Oberligisten, kreuzten. In der Saison 2006/07 war er außerdem für die Heilbronner Falken ebenfalls in der Oberliga im Einsatz. 2007 wechselte der ehemalige U18- und U20-Nationalspieler nach Iserlohn. Für die Roosters bestritt er zwei komplette Spielzeiten in der DEL und kam 2007/08 auch in den Play-offs zum Einsatz. 2009 wechselte er schließlich nach Nürnberg wo er den überwiegenden Teil der Saison absolvierte. Zudem absolvierte er für den EC Bad Tölz vier Spiele in der Oberliga.