Heimsieg gegen Eispiraten CrimmitschauBietigheim Steelers

Heimsieg gegen Eispiraten CrimmitschauHeimsieg gegen Eispiraten Crimmitschau
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Bietigheim erwischte den weitaus besseren Start in die Partie. Die Hausherren machten ab der ersten Sekunde viel Druck auf die sächsischen Gäste. Vor allem die wiedervereinte Paradereihe um Kapitän Marcus Sommerfeld, Matt McKnight und David Wrigley sorgten für viel Betrieb vorm Eispiraten Tor. Doch war es Alexej Dmitriev der beinahe zur Führung für die Steelers getroffen hätte. Wunderbar freigespielt zog der Stürmer aus der Mitte heraus einfach mal ab. Ryan Nie brachte gerade noch den Schoner herunter und verhinderte damit den frühen Rückstand. Die Abwehr der Gäste hatte so ihre Probleme mit dem offensiven Spiel der Hausherren und vermochte sich erst nach und nach zu sortieren. Inzwischen musste Eispiraten-Keeper Nie rettend gegen Greg Squires, Matt McKnight eingreifen. Auf Seiten der Gäste zeigten sich vor allem die beiden Top-Scorer der Liga immer wieder gefährlich. Max Campbell und Harisson Reed ließen vor allem in den beiden Crimmitschauer Überzahlspielen ihre Qualitäten aufblitzen. Die Bietigheimer Defensive um Torhüter Frédéric Cloutier zeigte sich jedoch hellwach und die Angriffe der Crimmitschauer verpufften nahezu wirkungslos. In Unterzahl hatte dann Greg Squires sogar die große Chance zum Führungstreffer. Die beiden Verteidiger quasi stehen gelassen schlenzte er die Hartgummischeibe knapp am Tor vorbei . Die Hausherren blieben am Drücker doch die Crimmitschauer Defensive hatte sich mittlerweile sortiert und gut positioniert. 

 

In Unterzahl ging es für den Meister ins zweite Drittel. Crimmitschau machte Druck, ein Torerfolg blieb den Sachsen aber gegen einen glänzend aufgelegten Frédéric Cloutier verwehrt. Im Gegenzug schlugen die Steelers nun aber Kapital aus den sich bietenden Torchancen. Zunächst war es der Bietigheimer Paradeblock der für die Führung sorgte. Nach schönem Spielzug über Kapitän Marcus Sommerfeld und Matt McKnight sorgte David Wrigley für das 1:0 (24.). 73 Sekunden später klingelte es zum 2:0. Marco Schütz und Mark Heatley lieferten die Vorarbeit zum Treffer von Greg Squires in der 25. Minute. Nach schnellem Angriff hätte Chris St.Jacques gar noch auf 3:0 erhöhen können. Ryan Nie flutschte der Puck aus dem Fanghandschuh und trudelte bereits in Richtung Torlinie und konnte erst im letzten Moment gestoppt werden. Eine durchaus fragwürdige Strafe gegen Alexej Dmitriev sorgte für das dritte Eispiraten-Powerplay an diesem Abend. Das Bietigheimer Abwehrbollwerk um Frédéric Cloutier machte seine Sache gut und hielt die Crimmitschauer auch weiterhin auf Distanz. Auch unser Youngster mit der #64 der an der Seite von verschiedenen Partnern viel Eiszeit erhielt machte seine Sache gut und hätte um ein Haar seinen ersten Treffer in der DEL2 erzielt. Nach Zuspiel von René Schoofs umkurvte dieser den Kasten von Ryan Nie und nutzte den Platz zu einem Schuss aufs kurze Eck. Der Keeper hatte den Braten jedoch gerochen und brachte gerade noch die Stockhand dazwischen. Crimmitschau nun zunehmend mit physischer Spielweise unterwegs bekam kurz vor der Pause nochmal ein Powerplay geschenkt. Matt McKnight wurde wegen Haltens am Bully für zwei Minuten auf die Strafbank verbannt. 

 

Der Tabellendritte damit auch zu Beginn des letzten Drittels mit einem Mann weniger auf dem Eis. Erneut blieben die Crimmitschauer Powerplayformationen blass und hatten Frédéric Cloutier nichts entgegenzusetzen. Im Gegenteil durften sich die Steelers sogar über einen Treffer in Unterzahl freuen. Mark Heatley wurde nach schönem Konter regelwidrig zu Fall gebracht. Die Folge ebenso glasklar wie eindeutig - Penalty. Mark Heatley trat an und ließ den Crimmitschauer Keeper Nie mit seinem Versuch ziemlich alt aussehen (41.). Bietigheim blieb die spielbestimmende Mannschaft und bis auf wenige Ausnahmen konnten die sächsischen Gäste nur wenige Akzente setzen. Souverän und ruhig entschärfte Frédéric Cloutier das wenige was doch durchkam. Die Gäste hatten sich aufgegeben und so schalteten auch die Hausherren in den letzten Minuten einige Gänge zurück und Steelers-Keeper Frédéric Cloutier durfte sich nach Abpfiff über seinen ersten Shut-Out im Bietigheimer Trikot freuen und wurde zu Recht zum Spieler des Abends gewählt. 

 

"Wenn Du gegen den Tabellenletzten spielst denken alle das Spiel gewinnen wir. Dennoch war das Spiel nicht einfach. Wir haben zwar viel Druck gemacht, doch Ryan Nie hat einen guten Job gemacht. Nach dem 2:0 hatten wir das Spiel ganz gut im Griff und vor allem in Unterzahl haben die Jungs heute einen super Job gemacht.", resümierte Coach Kevin Gaudet das Spiel seiner Mannschaft.

 

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