Heimsieg: Eislöwen schlagen Bad Nauheim mit 3:2Dresdner Eislöwen

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Nach einem schnellen Beginn ohne größere Chancen konnten die Dresdner Anhänger bereits in der 2. Minute jubeln. Thomas Supis passte auf Florian Lüsch zurück und dieser netzte zum Führungstreffer ein. Beide Mannschaften spielten nun auf Augenhöhe und erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen. Nach einem Icing der Eislöwen gab es Bully vor dem Dresdner Tor, dass nutzten die Gäste zum Ausgleich durch Kyle Helms (9.). Auch in den folgenden Minuten kämpften beide Teams um jeden Zentimeter Eis. Die Hessen zeigten sich allerdings etwas energischer und erzielten durch Dennis Reimer die Führung. Bis zur Pause gab es auf Eislöwen-Seite noch einige Möglichkeiten, allerdings fehlte die Präzision im Abschluss.

Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Dresdner ein Unterzahlspiel zu überstehen. Dies gelang souverän und direkt im Anschluss verwandelte Sami Kaartinen (23.) einen Abpraller zum Ausgleich. Dieses Tor gab Auftrieb und die Eislöwen prüften Bad Nauheims Goalie Thomas Ower im Sekundentakt. Einmal zappelte der Puck in den Maschen, aber HSR Schmidt hatte zuvor abgepfiffen. Auch zwei Überzahlspiele konnten nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Einen unschönen Moment bekam das ansonsten faire Spiel, als Feodor Boiarchinov nach einem üblen Beinstellen verletzt vom Eis musste. Taylor Carnevale wurde dafür mit einer Fünf plus Spieldauer bestraft.

Den Schlussabschnitt begannen die Eislöwen im Powerplay, resultierend aus der Strafe aus dem vorhergehenden Drittel. Aber auch dieses verstrich ungenutzt. In den folgenden Minuten wurde zwar gekämpft, aber viel Aufwand brachte wenig Nutzen. Erst in der 57. Minute erlöste Christoph Ziolkowski die Dresdner Fans mit dem erneuten Führungstreffer. In den Schlussminuten warfen die Hessen noch einmal alles nach vorn und Trainer Frank Carnevale nahm in der Schlussminute zusätzlich seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 13 Sekunden vor der Schlusssirene sahen sich die Roten Teufel für dieses Risiko belohnt, aber der Hauptschiedsrichter gab dieses Tor nicht, da er zuvor abgepfiffen hatte.

„Heute haben zwei Mannschaften gegeneinander gespielt, die schon drei gute Spiele gemacht haben", meint Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Wir hatten heute Schwierigkeiten, an die gegnerischen Spieler ranzukommen und den Druck nach vorn fortzuführen. Auch in Überzahl haben wir uns schwer getan. Aber ich bin sehr glücklich über die drei Punkte. Jetzt müssen wir Woche für Woche weiter arbeiten."

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