Heimsieg: Eislöwen schlagen Bad Nauheim mit 3:2Dresdner Eislöwen

Foto: Robin TrettinFoto: Robin Trettin
Lesedauer: ca. 1 Minute

Nach einem schnellen Beginn ohne größere Chancen konnten die Dresdner Anhänger bereits in der 2. Minute jubeln. Thomas Supis passte auf Florian Lüsch zurück und dieser netzte zum Führungstreffer ein. Beide Mannschaften spielten nun auf Augenhöhe und erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen. Nach einem Icing der Eislöwen gab es Bully vor dem Dresdner Tor, dass nutzten die Gäste zum Ausgleich durch Kyle Helms (9.). Auch in den folgenden Minuten kämpften beide Teams um jeden Zentimeter Eis. Die Hessen zeigten sich allerdings etwas energischer und erzielten durch Dennis Reimer die Führung. Bis zur Pause gab es auf Eislöwen-Seite noch einige Möglichkeiten, allerdings fehlte die Präzision im Abschluss.

Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Dresdner ein Unterzahlspiel zu überstehen. Dies gelang souverän und direkt im Anschluss verwandelte Sami Kaartinen (23.) einen Abpraller zum Ausgleich. Dieses Tor gab Auftrieb und die Eislöwen prüften Bad Nauheims Goalie Thomas Ower im Sekundentakt. Einmal zappelte der Puck in den Maschen, aber HSR Schmidt hatte zuvor abgepfiffen. Auch zwei Überzahlspiele konnten nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Einen unschönen Moment bekam das ansonsten faire Spiel, als Feodor Boiarchinov nach einem üblen Beinstellen verletzt vom Eis musste. Taylor Carnevale wurde dafür mit einer Fünf plus Spieldauer bestraft.

Den Schlussabschnitt begannen die Eislöwen im Powerplay, resultierend aus der Strafe aus dem vorhergehenden Drittel. Aber auch dieses verstrich ungenutzt. In den folgenden Minuten wurde zwar gekämpft, aber viel Aufwand brachte wenig Nutzen. Erst in der 57. Minute erlöste Christoph Ziolkowski die Dresdner Fans mit dem erneuten Führungstreffer. In den Schlussminuten warfen die Hessen noch einmal alles nach vorn und Trainer Frank Carnevale nahm in der Schlussminute zusätzlich seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 13 Sekunden vor der Schlusssirene sahen sich die Roten Teufel für dieses Risiko belohnt, aber der Hauptschiedsrichter gab dieses Tor nicht, da er zuvor abgepfiffen hatte.

„Heute haben zwei Mannschaften gegeneinander gespielt, die schon drei gute Spiele gemacht haben", meint Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Wir hatten heute Schwierigkeiten, an die gegnerischen Spieler ranzukommen und den Druck nach vorn fortzuführen. Auch in Überzahl haben wir uns schwer getan. Aber ich bin sehr glücklich über die drei Punkte. Jetzt müssen wir Woche für Woche weiter arbeiten."

Verteidiger verlängert Vertrag
Henry Martens spielt weiterhin für die Bayreuth Tigers

​Henry Martens geht auch in der kommenden Spielzeit für die Bayreuth Tigers aufs Eis. Der im Vorjahr von Heilbronn nach Bayreuth gewechselte Abwehrspieler ist einer ...

21-Jähriger war schon im April bei den Schlittenhunden
Kassel Huskies holen Mark Ledlin zurück

​Die Kassel Huskies haben Stürmer Mark Ledlin verpflichtet. Der 21-Jährige traf inzwischen in Kassel ein. Ledlin unterschrieb ursprünglich im April des letzten Jahre...

Torjäger verlässt die Crocodiles Hamburg
EHC Freiburg testet Stürmer Brad McGowan

​Auf der Suche nach einem torgefährlichen Angreifer ist der EHC Freiburg in Hamburg fündig geworden: Vom Oberligisten Crocodiles Hamburg kommt der Kanadier Brad McGo...

Italo-Kanadier war zuletzt in Asiago tätig
Scott Beattie ist neuer Cheftrainer der Tölzer Löwen

​Die Tölzer Löwen haben Scott Beattie als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 50-Jährige war vor seinem Wechsel in die DEL2 für Asiago Hockey in der Alps Hockey Leag...

Abschied von Miner Barron
Antti Kauppila bleibt beim EHC Freiburg

​Der EHC Freiburg arbeitet weiter an Umstellungen auf dem Eis, um stabil in die entscheidende Phase der Saison zu gehen: Eine wichtige Personalie steht nun ebenso fe...

Stürmer muss nach Niederlage gegen Kaufbeuren gehen
Kassel Huskies beurlauben Tyler Gron

​Bereits nach der Niederlage gegen Kaufbeuren deutete Tim Kehler, der Trainer der Kassel Huskies, personelle Konsequenzen an, nun trafen die Verantwortlichen die Ent...

Punktbester Verteidiger der DEL2
Löwen Frankfurt verlängern mit Max Faber

Die Löwen Frankfurt treiben die Kaderplanungen für die Zukunft weiter voran. Max Faber bleibt in der Mainmetropole. Der punktbeste Abwehrspieler der DEL2 hat seinen ...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!