Heimpremiere gelungen: Kassel gewinnt 6:3 gegen Weißwasser

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Im zweiten Spiel der Saison konnten sich die Kassel Huskies am Sonntagabend  mit 6:3 (0:1, 3:0, 3:2) gegen die Lausitzer Füchse durchsetzen.
Nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung beim ETC Crimmitschau am Freitag hatte das Trainergespann der Huskies erneut versprochen, man werde im nächsten Spiel eine andere Huskies-Mannschaft sehen. Die Pfiffe einiger Kasseler Fans nach dem ersten Drittel verdeutlichten: In den ersten zwanzig Minuten war es den Nordhessen nicht gelungen den Schalter umzulegen. Ohne Christian Kohmann (gesperrt) und die angeschlagenen Sven Gerbig und Sebastian Elwing starteten die Huskies alles andere als konzentriert und selbstbewusst in ihre Heimpremiere. Immer wieder verloren sie die Scheibe, immer wieder kamen die Füchse nur allzu leicht zu Schüssen auf Boris Rousson, immer wieder störten individuelle Fehler das Kasseler Spiel. Als die Abwehr in der 14. Spielminute einmal gar nicht aufpasste, stand es nach einem Schuss von Alan Reader auch schon 1:0 für den Underdog aus der Lausitz. Und auch den Rest des Drittels wurden die Huskies ihren Ansprüchen in keiner Weise gerecht.


„Manchmal brauchst du neue Nebenleute, um wieder konzentriert spielen zu können“, dachte sich Trainer Stéphane Richer in der ersten Pause und schickte seine Reihen in komplett neuer Formation in den zweiten Spielabschnitt. Prompt waren die Schlittenhunde engagierter und konzentrierter – und vor allem effektiver. Keine drei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da war aus dem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung geworden. Innerhalb von 47 Sekunden konnten Gyori und Kraft in Überzahl das Blatt wenden. Kassel griff weiter stark an, doch auf der anderen Seite musste auch Boris Rousson zwei Mal gegen Masak und Brezina sein ganzes Können unter Beweis stellen. Erst 22 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels gelang DelMonte dann der Treffer zum 3:1.


Im Schlussdrittel nahmen die Nordhessen wieder etwas Tempo aus dem Spiel und Weißwasser kam wieder zu einigen guten Chancen. Und auch, weil die Gastgeber selbst im Abschluss erneut zu unkonzentriert wirkten, kamen die Füchse durch den Anschlusstreffer von Steve Crampton (43.) noch einmal heran. Doch die Huskies ließen ebenfalls nicht nach und konnten durch Klinge (53.) den alten Abstand wieder herstellen. In Überzahl gelang es Weißwassers Chris Straube in der 45. Minute erneut Boris Rousson zu überwinden. Doch der dritte Treffer sollte der letzte für die Mannen von Trainer Popiesch sein. Kraft im Alleingang (46.) und Klinge mit dem Treffer ins leere Tor (59.) sorgten für den 6:3-Endstand.
Huskies-Coach Richer urteilte nach dem Spiel: „Wir haben heute noch nicht unser bestes Eishockey gespielt. Aber das ist Eishockey, das macht Spaß: Man kann nicht sagen, wir sind das Top-Team der Liga und wir werden die Liga ohnehin dominieren. Das ist jeden Tag harte Arbeit, aber die Saison ist noch lang und eine gute Mannschaft findet immer einen Weg zum Sieg.“ So wie die Huskies gegen die Lausitzer Füchse.

Leona Malorny

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