Heimdebüt vom Coach Rauhanen missglücktESV Kaufbeuren

Heimdebüt vom Coach Rauhanen missglücktHeimdebüt vom Coach Rauhanen missglückt
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Der ESVK musste nicht nur weiterhin auf die noch nicht spielfähigen Florian Thomas und Michael Fröhlich verzichten, sondern auch auf Stefan Loibl, der kurzfristig in der DEL für die Straubing Tigers auflaufen musste. Außerdem wurden die Nachwuchskräfte Daniel Pfaffengut, Phillip Messing, Wayne Lucas und Jonas Lautenbacher allesamt in der DNL eingesetzt.
So musste ESVK Coach Rauhanen bei seinem Debüt am Berliner Platz mit nur 16 Spielern auskommen. Er beorderte daher Verteidiger Martin Heider in den Angriff, um wenigstens mit drei Sturmreihen spielen zu können. In der Defensive agierte der Finne dafür nur mit fünf Spielern. Angeschlagen gingen dazu die beiden Stürmer Max Schmidle und Tim Richter in die Partie, die beide mit einer Erkältung zu kämpfen hatten.

Der ESV Kaufbeuren kam gut in die Partie und kam durch Wiederer und Hadraschek zu ersten Torabschlüssen. Auf der Gegenseite musste Stefan Vajs das erste Mal gegen den ehemaligen Joker Jakub Körner sein ganzes Können aufzeigen. Die Joker ihrerseits hatten die nächste größere Möglichkeit als Marquardt einen Schuss von Verteidiger Rob Kwiet abfälschte. In der 9. Spielminute überraschte dann Eispirat Bucheli Stefan Vajs mit einem verunglückten Passversuch und konnte so den glücklichen Führungstreffer für die Eispiraten erzielen. Die Joker antworteten mit einem kleinen Sturmlauf und hatten unter anderem durch Tim Richter, nach einer schönen Vorarbeit durch den heute sehr gut spielenden Rob Kwiet, die größte Möglichkeit auf dem Ausgleichstreffer. Im weiteren Spielverlauf erspielten sich die Joker noch viele weitere gute Einschussmöglichkeiten unter anderem durch Daniel Menge, Matt Marquardt und Max Schmidle.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kamen die Eispiraten mit mehr Schwung aus der Kabine und setzten die Joker kurzzeitig unter Druck und kamen durch MacQueen und Bucheli zu guten Möglichkeiten. Auf der anderen Seite hatte der ESVK erste gute Chancen durch Heider und Waddell, beide Torabschlüsse konnte der am heutigen Abend stark haltende Ryan Nie im Kasten Eispiraten aber vereiteln. Die Joker erhöhten nun auch wieder den Druck und kamen durch Heider, Richter und Wiederer im Sekundentakt zu hochkarätigen Torchancen. In ihrem ersten Überzahlspiel am heutigen Abend konnten die Joker durch Marquardt sofort eine gute Möglichkeit erspielen, doch sein Direktschuss landete am Außennetz. Glück hatten die Joker dann, als Waddell an der blauen Linie die Scheibe vertändelte und Forster nur den Außenpfosten traf. Im sofortigen Gegenzug konnten sich die Wertachstädter gleich wieder in Position bringen und kamen durch Max Schmidle zum hochverdienten Ausgleichstreffer. Schmidle konnte einen Direktschuss von Marquardt, der von der Bande zurücksprang im Gehäuse der Gäste unterbringen. Nur einige Zeit später hatten die Fans der Joker wieder allen Grund zur Freude, weil Brad Snetsinger einem Crimmitschauer Verteidiger die Scheibe abluchsen konnte, diese schön vor das Tor spielte und der agile Tim Richter mit einem trockenen Direktschuss den ESVK erstmals in Führung brachte. Doch nur kurz nach dem 2:1 Führungstreffer liefen die Joker in einem zwei auf eins Konter, den erneut Bucheli zum Ausgleich für die Eispiraten nutzen konnte. Kurz vor der Pausensirene hatten die Kaufbeurer noch eine dreifach Chance, doch weder Matt Waddell im ersten, noch Tim Richter im zweiten und dritten Versuch konnten den überragenden Nie im Kasten der Westsachsen überwinden.

Im Schlussabschnitt erspielte sich der ESV Kaufbeuren wieder ein Übergewicht. Doch weder Wiederer, Richter oder Waddell konnten ihre Möglichkeiten in zählbares verwandeln. Die Eispiraten ihrerseits konnten eine ihrer wenigen Chancen in der 51. Spielminute zum 2:3 Führungstreffer verwerten, als der Puck nach einnem Schussversuch von Alexander Hutchings durch Martin Heinisch so glücklich abgefälscht wurde, dass Stefan Vajs keine Chance mehr blieb, diesen abzuwehren. Der ESVK baute nach einer kurzen Schockphase wieder viel Druck auf die Abwehr der Westsachsen auf und schnürte diese teilweise für längere Zeit in deren Defensivzone ein. Beste Möglichkeiten auf den hochverdienten Ausgleichstreffer hatten unter anderem Michael Kreitl und Matt Waddell sowie Daniel Menge, der in den Schlussminuten zweimal nur mit unerlaubten Mitteln von der Eispiraten Defensive gebremst werden konnte, ohne dass dies, auch unter dem großen Unmut der ESVK Fans, zu einer Hinausstellung führte. Schlussendlich brachten die Westsachsen das Ergebnis über die Zeit und konnten so drei glückliche Punkte mit auf den Nachhauseweg nehmen.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Chris Lee von einer Kaufbeurer Mannschaft, die gut in die Partie kam und von einenm glücklichen Führungstreffer seines Teams. Darüber hinaus lobte er seinen Torhüter Rayn Nie, der eine sehr starke Partie bot.

ESVK Coach Kari Rauhanen sah ein gutes Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben uns viele Tormöglichkeiten erspielt, haben diese aber leider nicht oft genug genutzt. Wie es im Sport nun mal so ist, gewinnt das Team, welches mehr Tore erzielt, am Freitag waren das wir, heute Crimmitschau. Ingesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft aber zufrieden. Dazu hatten wir heute einen kleinen Kader und zwei Spieler die mit Fieber gespielt haben."

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