Heilbronn unterliegt den Lausitzer Füchsen

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Im Spiel gegen die Lausitzer Füchse mussten die Heilbronner Falken eine knappe und am Ende etwas unglückliche 1:2-Heimniederlage hinnehmen. Während man in den letzten Spielen meist mit der Defensivarbeit haderte, war es diesmal die Offensive, deren Produktion nicht wie gewünscht lief – und

wieder war es ein individueller Fehler bei eigener Überzahl, der zu einem – dem letztlich entscheidenden – Gegentreffer führen sollte.

Heilbronn war erneut ohne die verletzten Schietzold, Cabana und Schütz sowie ohne Ingolstädter Unterstützung angetreten, so dass es gerade einmal zu drei Blöcken reichte, Juniorenspieler Robin Platz eingeschlossen. Das Spiel begann aus Falken-Sicht mit einem Paukenschlag: Schon nach 49 Sekunden

bediente Calce Hackert, der Füchse-Keeper MacDonald mit einem Backhander keine Chance ließ. Infolge der frühen Führung entwickelte sich eine deutlich bessere Partie als am letzten Sonntag gegen Freiburg.

Auch Weißwasser wusste sich in Szene zu setzen und hatte durch Sullivan und Kruminsch den Ausgleich

auf dem Schläger, aber Brückmann im HEC-Tor machte eine sichere Figur. Auch die Gastgeber blieben bei Gelegenheiten durch Fenton oder Plachta gefährlich, ehe mit der ersten Strafe des Spiels gegen Fenton Weißwasser die Initiative mehr und mehr übernahm. So deutete sich der Ausgleich so langsam an, und in der 12. Minute war es soweit: Gosdeck zog von der blauen Linie ab, Albrecht hielt den Schläger rein und fälschte die Scheibe unhaltbar zum 1:1 ab. Danach bekamen die Gastgeber das Spiel wieder besser in den Griff, bis zur Drittelsirene sollte aber nichts Entscheidendes mehr passieren.

Dasselbe gilt auch für weite Strecken des zweiten Abschnitts, in dem den Zuschauern ein spannendes und ausgeglichenes Spiel geboten wurde, in dem sich beide Mannschaften Chancen herausspielen konnten. Zunächst waren die Falken am Drücker, als Calce und Fenton aus aussichtsreicher Position scheiterten, auf der Gegenseite tankte sich Götz in Unterzahl durch. Überhaupt – Stichwort Special Teams. Am Ende sollten diese wieder den entscheidenden Unterschied ausmachen, auch wenn Valenti im Powerplay noch

das leere Tor vor sich hatte, aber nicht schnell genug reagierte (29.).

Weiter stand die Partie auf des Messers Schneide, so auch in der 36. Minute, als hüben Lehnigks Schuss knapp vorbeistrich und drüben Wenzel bei einem Konter MacDonald prüfte, statt den frei stehenden Mitspieler zu suchen. Eine Minute vor Drittelende sollte es dann aber soweit sein: Die Gastgeber waren

zum dritten Mal im Powerplay, als sich Brückner die Scheibe hinter dem eigenen Tor von Tepper abluchsen ließ, der den frei stehenden Gosdeck bediente – 1:2. Hätte Brückmann nicht Sekunden später gegen Sullivan bei einem weiteren Unterzahlkonter pariert, wären die Gäste frühzeitig endgültig auf die Siegerstraße geraten.

Diese knappe Führung sollten die Füchsen im Schlussdrittel dann heimschaukeln. In den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts kam von den Gastgebern zu wenig, während die Sachsen die Partie weitgehend kontrollierten. Erst in der 51. Minute hatte Filobok den Ausgleich auf dem Schläger, wenig später war es Fenton, der in Überzahl noch einmal den Mitspieler suchte, anstatt zu schießen. Auf der Gegenseite blieben die Füchse mit ihren Kontern gefährlich, doch stets war Brückmann zur Stelle und

verhinderte die Vorentscheidung. In den letzten Minuten war es dann ein wahrer Sturmlauf der Unterländer, der aber nicht von Erfolg gekrönt sein sollte. Und schließlich war auch noch Pech im Spiel – Urquhart scheiterte an der Unterkante der Latte. Am Ende sollte es beim Treffer von Axel Hackert nach 49 Sekunden bleiben – zu wenig, um die Punkte in Heilbronn zu behalten. (SB)


Die Statistik in Kurzform:


Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) Tore: 1:0 Hackert 1., 1:1 Albrecht 12., 1:2 Gosdeck 40. 4-5; Strafminuten: Heilbronn 6, Weißwasser 8; Schiedsrichter: Trainer; Zuschauer: 1.277


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