"Hatte nie das Gefühl, dass wir das Match drehen konnten"Playoff-Qualifikation trotz 2:4-Heimniederlage gegen Dresden klar

Lesedauer: ca. 2 Minuten

"Dresden kam mit viel Druck ins Spiel. Ihr Forechecking schmeckte uns überhaupt nicht, die drei Gegentore im zweiten Abschnitt waren dann natürlich der Knackpunkt. Mikko kann uns auch nicht jedes Spiel retten, ohnehin hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir das Match noch drehen konnten. Somit war dies ein verdienter Sieg für die Eislöwen", so EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.

Es war ein interessantes und temporeiches erstes Drittel, in dem die Dresdner von Beginn an zeigten, dass sie etwas Zählbares aus der Kurstadt mitnehmen wollten. Reed sowie Rodman hatten in der Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten für die Eislöwen, die auch in der Folgezeit ein wenig mehr vom Spiel hatten. Große Möglichkeiten ergaben sich allerdings nicht, nachdem die Hausherren den Gegner weitestgehend weg vom eigenen Tor hielten, so dass Mikko Rämö relativ wenig zu tun bekam. Die Hausherren kamen nur langsam in die Partie - aber dann gleich zu zwei guten Chancen von Nick Dineen, die Brett Jaeger im Tor der Dresdner in höchster Not vereiteln musste (7. und 9. Minute). Einen vermeintlichen Bärendienst erwies dann Dresdens Verteidiger Patrick Baum seinem Team, als er zunächst zwei berechtigte Strafminuten wegen eines Hakens aufgebrummt bekam, dann aber nicht aufhören konnte, deswegen zu reklamieren, so dass der Unparteiische hintereinander zwei "Zehner" aussprechen musste, was somit einer Spieldauerstrafe gleich kam. Die Hausherren konnten dies zunächst noch nicht nutzen, auch wenn sie sich nun langsam mehr Spielanteile eroberten, es blieb aber nach 20 Minuten beim torlosen 0:0.

Der zweite Abschnitt begann optimal für die Eislöwen: nur 11 Sekunden waren gespielt, da traf der Ex-Teufel Max Campbell zur Gäste-Führung nach einem überfallartigen Angriff vom Bully weg. Die Gastgeber kassierten in der Folgezeit zwei Strafzeiten, aber ausgrechnet in Unterzahl hatte Vitalij Aab die größte Gelegenheit auf den Ausgleich, doch der Move des Ex-Nationalspielers ging knapp am Tor vorbei (25.). Im direkten Gegenzug, als die Roten Teufel gerade wieder komplett waren, markierte Rodman das 0:2 mit einem Onetimer nach einem Querpass von Zauner (26.). Dresden hatte das Spiel im Griff und markierte nach einem Bullygewinn erneut durch Campbell in der 27. Minute gar das 0:3. Die Gastgeber kämpften, die Eislöwen ließen aber nur wenig zu und spielten weiter nach vorne, um das vielleicht vorentscheidende vierte Tor zu machen. Die Hausherren nutzten den Raum und kamen durch Gerstung nach einem feinen Pass von Strauch in der 39. Minute zumindest zum ersten Treffer, der nochmal Hoffnung für den Schlussabschnitt machte.

Im letzten Drittel drückten die Hausherren noch einmal, gingen damit aber auch die Gefahr ein, Konter zu kassieren. Die Fans schrien ihr Team ganze 20 Minuten lang in diesem letzten Abschnitt nach vorne und sie bemühten sich redlich, allerdings hatten es die Dresdner gut im Griff. Der zweite Bad Nauheimer Treffer durch Lange in der 56. Minute kam ganz einfach zu spät, Szwez traf 17 Sekunden vor dem Ende ins leere Bad Nauheimer Tor, nachdem Petri Kujala noch einmal alles probierte und seinen Goalie vom Eis nahm. "Das war für uns ein wichtiges Spiel. Wir wollten mit viel Druck spielen und hatten nach 20 Minuten ein intensives Spiel", sagte Dresdens Coach Bill Stewart nach der Partie.


EC Bad Nauheim - Eislöwen Dresden 2:4 (0:0, 1:3, 1:1)
Tore:
0:1 (20:11) Campbell (Filin, Reed)
0:2 (25:13) Rodman (Zauner)
0:3 (26:31) Campbell (Reed)
1:3 (38:13) Gerstung (Strauch, Lascheit)
2:3 (55:48) Lange (Pauli, Alanov) PP1
2:4 (59:43) Szwez (Macholda, Sacher)
Strafminuten: ECN 10 / ESC 10 + SD (Baum)
Zuschauer: 1.860

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