Hast du kein Glück, kommt noch Pech dazu2. Bundesliga: Fischtown Pinguins Bremerhaven

Quo vadis, Pinguins? - Foto: Jan Simecek - www.stock4press.deQuo vadis, Pinguins? - Foto: Jan Simecek - www.stock4press.de
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Vor der Saison wurden die Fischtown Pinguins Bremerhaven als Anwärter auf die Meisterschaft gehandelt, letztlich verpassten sie die Play-Offs um einen Punkt und bekommen seitdem nur wenig auf die Reihe. Eine Reihe von Maßnahmen hatten die Verantwortlichen in Vorbereitung auf das heutige Spiel getroffen. Ein neuer Kapitän führte die Mannschaft aufs Eis, Kevin Saurette hatte das Amt von Chris Stanley übernommen. Eine neue Sitzordnung in der Kabine sollte den Zusammenhalt in der Mannschaft nochmals stärken. Auch dass keiner der Spieler fürderhin den Goldhelm trägt, sollte dem Mannschaftsgeist zuträglich sein. Ob es an den beschriebenen Veränderungen lag, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle präsentierten sich die Pinguine defensiv äußerst stark und ließen in der regulären Spielzeit gegen die offensivstarken Werdenfelser kein Tor zu, schossen aber leider auch selbst keins. So ging die Partie in die Verlängerung, aber bis diese beginnen konnte, verstrich viel Zeit.

Es war von allen Geduld gefragt in der dritten Pause. Wie es die Spieler schafften, sich warm und spannungsvoll zu halten, kann man nicht einmal erahnen. Keine leichte Situation für eine Begegnung in der Abstiegsrunde, die unter Umständen über die Zukunft eines Clubs entscheiden kann. Nachdem klar war, dass die Aufbereitung des Eises nicht wie geplant abgeschlossen werden kann, gingen die Bremerhavener daran, mit Schippe und Schubkarre das glatte Geläuf bespielbar zu machen. Nachdem dann beide Mannschaften und auch die Schiedsrichter das Eis begutachtet und nicht für passend befunden hatten, trafen sich die Offiziellen bei der Bremerhavener Geschäftsführung, um telefonisch mit ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger das weiter Vorgehen zu besprechen. Als dann als Lösung der Situation zur Debatte stand, ohne Verlängerung gleich ins Penaltyschiessen zu gehen, konnte die Reparatur der Eismaschine vermeldet werden und das Spiel ging weiter.

Psychologisch gesehen war diese Pause alles andere als von Vorteil. Obwohl mit den größeren Spielanteilen, konnten die Pinguine auch in der Verlängerung nicht zum Torerfolg kommen, die Partie wurde demzufolge im Penaltyschiessen entschieden. Nach den ersten drei Schützen hielt Ex-Kapitän Stanley seine Mannschaft noch im Spiel, aber dann machte Florian Vollmer den Zusatzpunkt für den SCR perfekt. Mit zwei Punkten aus vier Spielen stehen die Pinguins nicht mehr nur mit dem Rücken zur Wand, sondern schon ein Stück dahinter und brauchen ein kleines Wunder und alle Kraft, um dem Abstieg zu entgehen.

Den Hut ziehen kann man übrigens nur vor dem Schreiber des Livetickers von Bremerhaven. Über eine Stunde Pause musste er überbrücken, hielt seine Leser bei Laune und beantwortete auch zum fünften Mal geduldig und freundlich die zum wiederholten Mal gestellten Fragen. Wobei man an einige Nutzer nur die Empfehlung aussprechen kann: erst denken, dann schreiben!! Und selbst dann vielleicht noch nicht schreiben…


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