Hannibal Weitzmann überzeugt bei Comeback in den Play-offsLöwen Frankfurt feuern 3:1-Sieg gegen die Bietigheim Steelers

Hannibal Weitzmann steht wieder im Tor der Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)Hannibal Weitzmann steht wieder im Tor der Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Vor allem für den lange verletzten Löwen-Goalie Hannibal Weitzmann war es ein besonderes Match. Nicht nur, dass Weitzmann nach langer Verletzungsfolge wieder aufs Eis zurückkehrte, er feierte seinen Einstand direkt im Duell gegen keinen geringeren Gegner als die Bietigheim Steelers und lieferte direkt eine starke Partie, bei der er nur einmal hinter sich greifen musste: „Wenn man wie ich nach dreieinhalb Monaten eingreifen kann, weiß man nie, was dich erwartet. Ich wollte einfach nur helfen, das Spiel zu gewinnen. Umso glücklicher bin ich nun. Vor zwei Tagen habe ich erfahren, dass ich wieder spielen darf. Für mich war es ob des Vertrauens des Trainers eine große Freude, nach so einer langen Pause wieder zurückkehren zu können“.

Was sich auszahlen sollte: mit 36 parierten Schüssen und gar einem Assist zu Stretchs 2:1 avancierte Weitzmann quasi zum Mann des Abends. Doch der Goalie wiegelt ab: „In den ersten zwei Dritteln hatte ich keinen einzigen schweren Schuss, die Mannschaft hat wirklich klasse aufgeräumt vor mir. Wenn wir das so weitermachen, sind wir sehr schwer zu schlagen. Für mich war es ein guter Schritt.“ Sein Selbstbewusstsein hat Weitzmann indes nicht verloren, obwohl die Stimmen sich mehrten, dass Weitzmann diese Saison nicht mehr eingreifen könne. Der 22-Jährige beweist das Gegenteil. Angesprochen auf die Frage, wie der Berliner den taktischen und systematischen Wechsel der letzten Wochen erlebe, gibt es sich diplomatisch. „Für mich als Torhüter ist es schön, wenige Schüsse wie in den ersten beiden Dritteln auf das Tor zu bekommen. Auch das System unter Gardner hatte seine Reize. Solange wir Erfolg haben, ist mir das System egal.“

Den Rest erledigten seine Vorderleute. Nach einer schnellen Kombination, in der die erfahrenen Steelers ihre numerische Überzahl dank eines Kelly-Treffers flüssig ausspielten, stand es früh 0:1 aus Löwen-Sicht. Ein trockener Pistilli-Schuss vom Bullykreis, ebenfalls in Überzahl, stellte den 1:1-Ausgleich und damit den ersten Pausenstand her – während das Überzahlspiel der Löwen oft eher kompliziert wirkte. Und doch trafen die Löwen nochmals im Powerplay, als C.J. Stretch ins Angriffsdrittel zog und die erste Löwen-Führung besorgte. Mit 2:1 ging es in die zweite Pause – welches die Fritzmeier-Mannschaft verwalten konnte. Erneut C.J. Stretch traf mit einem sehenswerten Treffer, gezielt auf Höhe des eigenen Löwen-Tores bei angetäuschtem Abspiel, den 3:1-Endstand ins leere Bietigheimer Tor.

Maximilian Haas


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