Halbzeitbilanz der 2. Bundesliga

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Nach Abschluss der ersten Halbserie beleuchtet Hockeyweb die Lage bei den 14 Bundesligisten und wagt eine mutige Prognose hinsichtlich der

Endplatzierungen.


Straubing Tigers:

Am längsten an der Spitze, von daher auch zurecht. Der Trainerwechsel hat sich bislang nicht negativ ausgewirkt. Die Gäubodenstädter sind ausgeglichen besetzt. Mike Bales als Rückhalt sowie Norm Batherson als bester Punktejäger waren die auffälligsten Protagonisten.

Prognose: Die Tigers bleiben bis zum Ende vorne dabei, werden Erster nach der Vorrunde!


Schwenninger Wild Wings:

Überragend im Powerplay, stabil in der Defensive präsentieren sich die Schwarzwälder bislang. Eigentlich ein Kandidat auf Platz eins, allerdings könnte der hohe Altersdurchschnitt in der entscheidenden Saisonphase zum Nachteil werden. Zuhause mit starkem Zuschauerrückhalt schwer zu schlagen.

Prognose: Die Wild Wings werden nicht mehr ganz so viele Auswärtspunkte wie bislang einfahren, retten aber den vierten Platz und somit Heimrecht in den Playoffs !


Duisburger Füchse:

Tolles Hockey, aber wen interessiert das? Keine 1500 Zuschauer im Schnitt und auch die nur wegen des Derbys gegen Essen bereiten den Füchse-Oberen Kopfzerbrechen. Die Mannschaft gibt ihr Möglichstes und hat bislang überzeugt. Herausragend dabei natürlich das Sturmduo Shawn McNeil/Hugo Boisvert.

Prognose: Die übrigen Angriffsreihen überwinden ihre Torflaute und stabilisieren sich. Dies ermöglicht den Füchsen Platz zwei nach der Vorrunde!


Eisbären Regensburg:

Auf heimischem Eis bärenstark, auswärts zu launisch. Sonst wäre zum jetzigen Zeitpunkt mehr drin gewesen. Mit Jason Miller verfügt man über den besten Torjäger der Liga, sein kongenialer Partner Mark Woolf steht ihm nur unwesentlich nach. In Kapitän Ancicka sammelt ein Verteidiger mehr Punkte als anderswo die Angreifer. Überhaupt hat man das torhungrigste Team.

Prognose: Die Eisbären wiederholen das bisher geleistete und werden am Ende Dritter!


Lausitzer Füchse:

Unglaublich was der Aufsteiger bis in den November geleistet hat. Bis zur Tabellenführung brachten es die Sachsen. Sekera, Wikström und Lindmark bilden das Gerippe einer bärenstarken Reihe. In den letzten Wochen scheint den Füchsen ihre Leistung selbst unheimlich zu werden und die Normalität einzukehren.

Prognose: Das Punktepolster auf Platz neun ist zwar nicht mehr groß, jedoch werden die Weißwasseraner gerade so die Playoff Runde erreichen, als Achter!


Wölfe Freiburg:

Anfangs stets in der Nähe der Tabellenspitze lief es im Breisgau zuletzt nicht mehr ganz so rund. Auch Verletzungssorgen wirkten hierbei mir. Ungeachtet dessen haben die Wölfe den drittbesten Sturm und werden sich gegen den Angriff der hinteren Plätze zu wehren wissen. Die Abwehr indes macht etwas Sorgen, wirkt oft unsortiert bei Rückstand.

Prognose: Die Wölfe werden weiterhin konstant punkten und am Ende den sechsten Platz belegen.


Landshut Cannibals:

Von Beginn weg an der Spitze marschiert und plötzlich durch Verletzungen und eine beispiellose Niederlagenserie Platz um Platz durchgereicht. Dazu der Torhüterwechsel und wenig ausländischer Schwung im Sturm. Nun werden die

Dreihelmestädter nachbessern und wieder dauerhaft mit vier Reihen agieren können.

Prognose: Der EV Landshut wird eine bessere Rückserie spielen und nach der Vorrunde den fünften Platz belegen.


REV Bremerhaven:

Auch dieser Aufsteiger überrascht, konnten doch finanziell keine großen Sprünge gemacht werden. Mit Dan Del Monte und Craig Streu verfügt man über erfahrene Leitfiguren, die

vielen jungen Spieler ziehen super mit. Greg Gardner ist ein unersetzlicher Rückhalt.

Prognose: Da nicht alle Kontingentstellen optimal besetzt sind, wird es nicht für die Playoffs reichen. Die Pinguine werden auf Rang zehn landen.


Moskitos Essen:

Der Mannschaft von Toni Krinner wurde allseits das Erreichen der Playoffs zugetraut. Gute Ausländer, dazu erfahrene deutsche Spieler. Doch das erste Saisondrittel lief alles andere als optimal für die Stechmücken. Petter Rönnquist entpuppte sich nicht als der erhoffte Rückhalt und musste gehen. Nachfolger Hardi Wild scheint bislang mehr Fortune zu haben.

Prognose: Die Moskitos sitzen im vorletzten Abteil des Playoff Zuges, erreichen die K.O-Runde als Siebter!


Bietigheim Steelers:

Was soll man da sagen. Wie jedes Jahr als Mitfavorit gehandelt, funktioniert die Mannschaft trotz der tollen Einzelspieler nicht als Kollektiv. Danny Naud musste gehen. Nachfolger Liebsch scheint vor den gleichen Problemen zu stehen. Ohne Jason Elliot würde es wohl sehr finster aussehen.

Prognose: Allzuviel wird sich nicht ändern, auch wenn es bei diesem Kader schwer vorstellbar ist. Die Steelers verfehlen die ersten acht Plätze knapp und werden Neunter!


ETC Crimmitschau:

Seit der Rückkehr von Ryan Smith deutlich stabiler geworden, taktisch von je her schwer zu spielen. Zuhause ein fanatisches Publikum im Rücken. Mit Eric Schneider tätigte man in Westsachsen einen Glücksgriff. Chancenverwertung gehört indes nicht zu der Stärke der Ehrenberger-Truppe.

Prognose: Die Eispiraten haben Defizite in der Defensive und was die Klasse in der Breite betrifft. Letztendlich wird es für Platz zwölf reichen.


Tölzer Löwen:

Eine Mannschaft mit zwei Gesichtern, wobei das weniger schöne unstrittig zuhause lacht. Auch Peter Obresa konnte dies noch nicht abstellen, wenngleich die Mannschaft bereits deutlich seine Handschrift trägt. Mängel in der Physis bereiteten jüngst Probleme zum Ende des Spiels hin. Nicht alle Leistungsträger sind in Hochform.

Prognose: Die Playoffs sind dieses Jahr zu hoch gegriffen. Die Mannschaft wird aber konstanter werden und zumindest den elften Platz erreichen.


Blue Devils Weiden:

Conny Strömberg (Graz) und Dustin Whitecotton (Schwenningen) konnten nicht adäquat ersetzt werden, auch wenn Boutin und St.Pierre brauchbare Scorer sind. St.Pierre war lange verletzt, Boutin liebt die Strafbank. Alles in allem ist die Mannschaft kaum besser besetzt als in der vergangenen

Saison, trotz deutlichem Punktezuwachs. Raimund Haider ist ein Risikofaktor als Stammtorhüter, der junge Lang steht nicht immer zur Verfügung.

Prognose: Der EV Weiden wird gerade zu Hause den ein oder anderen Gegner ärgern können. Den Abstieg zu verhindern dürfte mehr als schwer fallen.


ESV Kaufbeuren:

Die Abgänge von Waginger und Masek konnten zu keiner Zeit kompensiert werden. Fehlgriff beim Trainer, Fehlgriff bei Cosineau. Hickhack um Jochen Reimer, Verletzung von Buddy Smith. Dazu in gegnerischen Stadien mit lächerlichen zwei Zählern meist ohne Chance. Nun soll Peter Ustorf es richten.

Prognose: Eine rundum verkorkste Spielzeit am Berliner Platz. Die Versäumnisse aufzuholen erscheint nicht machbar. Im April dürfte der Gang in die Oberliga die einzig logische Konsequenz sein. (orab)



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