Gute Stimmung in Garmisch

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Prächtig ist zurzeit die Stimmung beim SC Riessersee.

Das Team zeigte, nicht nur für Geschäftsführer Bader, gegen Freiburg die beste

Saisonleistung. Erfolgsgaranten beim 7:3-Erfolg waren die beiden Top-Stürmer

Brad Self und T.J. Guidarelli. Aber auch Neuzugang Fredrick Davidsson zeigte an

der Seite seines neuen Sturmpartners Andrew McPherson aufsteigende Form und

schoss sein erstes Tor für die Werdenfelser. Es zahlt sich also doch aus, wenn

die sportliche Leitung der Mannschaft entsprechend Zeit gibt sich zusammen zu

finden. „Das Team wird von Woche zu Woche besser,“ hat Ralph Bader erkannt. „Ich

bin mit dem derzeitigen vierten Tabellenrang sehr zufrieden.“

Zur Belohnung durfte das Team am Montag das Münchner

Oktoberfest besuchen. Dies trug sicher zur positiven Stimmung innerhalb der

Mannschaft bei, zumal die Spieler ohne ihre Chefs feiern konnten. Bader: „Da

habe ich nichts verloren. Die Mannschaft sollte unter sich bleiben.“

Doch nun ist Schluss mit lustig. Die ganze

Konzentration gilt dem kommenden Wochenende, an dem zwei schwere Aufgaben auf

den SCR warten. Am Freitag geht es nach Weißwasser. „Ein heißes Pflaster“

erwartet dort das Garmischer Team. Ziel kann für den SCR-Boss nur sein, in der

Lausitz zu punkten. „Je mehr Punkte es werden sollten, umso besser.“

Am Sonntag steigt dann das erste Derby dieser Saison

im heimischen Olympiaeisstadion. Gegner ist der EHC München. „Auch wenn die

Münchner zuletzt zweimal verloren haben,“ so Bader, „sind sie doch eine der

Top-Mannschaften der Liga. Nach dem Spiel gegen Tölz ist dieses Derby sicher die

interessanteste Begegnung für uns. Beim EHC spielen viele ehemalige Garmischer.

Deshalb erwarte ich einen ganz heißen Kampf.“

Hoffentlich sehen das die Fans genauso und kommen

wieder einmal in größerer Zahl in das Eisstadion.