Großer Kampf wird nicht belohnt Löwen Frankfurt - Fischtown Pinguins 3:4

Foto: Löwen FrankfurtFoto: Löwen Frankfurt
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Ohne den gesperrten Liesegang mussten die Frankfurter gegen Bremerhaven unbedingt gewinnen, um die Chance für Finale zu wahren. Ansonsten waren alle Spieler spielberechtigt, denn die Strafe gegen David Cespiva war abgelaufen. Verletzt fehlte weiterhin Clarke Breitkreuz. Im Tor begann Antti Ore.Rückstand in UnterzahlOffensiv gingen die Löwen zur Sache. Den ersten Schuss feuerte Norman Martens bereits nach sieben Sekunden ab.  In der fünften Minuten hatten sie sogleich das erste Überzahlspiel, doch die Scheibe wollte nicht in das von Jonas Langmann gehütet Tor. Erst scheiterte Elsner aus aussichtsreicher Position, dann verpasste Mueller die Scheibe knapp am langen Pfosten. Bis hierhin war von den Gästen nichts zu sehen. Die Fans feuerten ihr Team weiter nach vorne und Richard Mueller lief in typischer Manier in der 10. Minute auf Jonas Langmann zu, konnte jedoch im letzten Moment gestört werden. Kurz darauf gab es das erste Powerplay für die Gäste und das sollten sie gleich nutzen. Brendan Cook zog aus halblinker Position ab, Björn Bombis fälschte die Scheibe direkt vor Ore ab und der Puck landete im Netz (11.). Die Löwen wirkten nun etwas verunsichert und erspielten sich wenige Chancen auf den Ausgleich.Bremerhaven hat die bessere AntwortUmgekehrter Beginn im zweiten Drittel. Dieses Mal kamen die Gäste besser aus der Kabine und die Löwen konnten sich bei Antti Ore bedanken, dass in den Anfangsminuten kein weiterer Treffer fiel. Erst hielt er gegen Dronia und stand dann gegen Hooton goldrichtig. Doch nach drei Minuten konnten sich die Löwen etwas befreien und hätten durch Mazzolini den Ausgleich erzielen können. Auch als die Frankfurter mit einem Mann mehr auf dem Eis agierten, war Bremerhaven das zielstrebigere Team und Ore musste im 1-gegen-1 gegen Miller sein ganzes Können aufbieten (25.). In der 26. Minute war aber dann soweit. Ryan Martinelli erhöhte für die Gäste auf 0:2. Den Anschlusstreffer erzielten die Löwen in doppelter Überzahl. Keussen und Slaton saßen draußen und Vas schoss den Puck über den Schoner von Jonas Langmann ins Tor (32.). Zuvor war er aus gleicher Position bereits gescheitert, als sein Schuss zu flach angesetzt war. Nun waren die Löwen da. Mazzonlini und N. Martens konnten die Scheibe allerdings nicht im Tor unterbringen (33.). Sekunden später musste erneut Ore im 1-gegen-1 retten. Beim nächsten Duell war er allerdings machtlos. Die Frankfurter waren wieder in Überzahl, Miller erlief einen Pass in die Schnittstelle zwischen beiden Verteidiger und es stand 1:3 (37.). Nur 40 Sekunden später wieder Hoffnung für die Löwen. Márton Vas spielte weiter auf Patrik Vogl und der Kapitän zimmerte den Puck in die Maschen. Allerdings fiel nur weitere 40 Sekunden später ein erneuter Treffer für die Gäste. Jan Kopecký hatte zu viel Zeit und ließ Ore keine Chance (39.). Es fehlte ein TorDie Löwen rannten weiter an, aber es fehlte die zündende Idee. Auch als sie im Powerplay agierten stand Bremerhaven sehr sicher. Doch just in dem Moment, als es wieder ausgeglichen auf dem Eis war, hatte Marco Pfleger einen Geistesblitz. Er schaute den Goalie aus und verwandelte zum 3:4 Anschlusstreffer ins kurze Eck (49.). Nun war das Selbstvertrauen zurück und beinahe hätte Kyle Ostrow nach Pass von Dennis Reimer den Ausgleich erzielt, aber Jonas Langmann hielt den Schuss (51.). Kurz darauf hatten die Löwen Glück, als in Unterzahl Lanny Gare auf der Linie rettete (54.). Dann begannen die letzten sechs heiße Minuten. Immer wieder rannten die Löwen an, doch die Verteidigung der Gäste stand. Ein Schuss von Kyle Ostrow wurde ins Fangnetz abgefälscht (56.), sein nächster Schuss wurde von Jonas Langmann gehalten und auch Richard Muellers landete im Fangnetz (58.). Allmählich wurde es Zeit für einen Treffer. Kehler nahm 50 Sekunden vor dem Ende Ore vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler, aber es sollte kein weiterer Treffer fallen.Somit endet die Serie nach Spiel 6 und Bremerhaven zieht ins Finale gegen Bietigheim ein.Löwen Frankfurt - Fischtown Pinguins 3:4 (0:1, 2:3, 1:0)0:1 (10:58) Björn Bombis (Brendan Cook, Brook Hooten) PP10:2 (25:48) Ryan Martinelli (Jan Kopecký, Brock Hooton)1:2 (31:26) Márton Vas (Richard Mueller, Dennis Reimer) PP21:3 (36:47) Tim Miller (Andrei Teljukin, Brendan Cook) SH12:3 (37:27) Patrik Vogl (Márton Vas, Marc Schaub) PP12:4 (38:07) Jan Kopecký (Andrei Teljukin)3:4 (48:33) Marco Pfleger (Márton Vas, Patrik Vogl)

Strafminuten: Frankfurt 6 - Bremerhaven 12.

Zuschauer: 5.051.

Schiedsrichter: Sirko Hunnius + Markus Krawinkel, L. Thür + S. Waldner.

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