Grizzlys gleichen Serie gegen Bremerhaven aus

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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In einem packenden zweiten Viertelfinalspiel schlugen die Grizzly Adams Wolfsburg am Sonntagabend vor 1.652 Zuschauern die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 3:2 (2:0/0:2/0:0) nach Penaltyschiessen und gleichen damit die Serie zum 1:1 aus. Gestützt auf einen bärenstark haltenden Chris Rogles im Tor sicherten Boris Lingemann, Mark Kosick und Tim Regan mit dem entscheidenden Penalty den Sieg für das Skoda-Team.

Im Gegensatz zu Freitag begannen die Grizzlys von der ersten Minute an um jeden Zentimeter Eis zu kämpfen und setzten die Gäste von der Küste damit mächtig unter Druck. Schon in der dritten Spielminute wurde der Einsatz der Wolfsburger belohnt. Christoph Wietfeldt zog ums Tor, scheiterte noch an Gäste-Keeper Greg Gardner, doch im Nachsetzen schob Boris Lingemann die Scheibe zum 1:0 über die Linie. Nach einem überlegten Querpass von Tim Regan erhöhte Mark Kosick auf 2:0 (6.). Erst gegen Ende der Begegnung wurden die Pinguins erstmals gefährlich, Chris Rogles klärte vor allem gegen Marvin Tepper glänzend (20.).

Mit Beginn des Mitteldrittels wurden die Gäste dann stärker. Glück hatten die Grizzlys, dass Jon Cullen nur die Latte traf (23.). Glück hatte aber auch REV-Verteidiger Elvis Beslagic, der nach einem bösen Bandencheck mit Verletzungsfolge gegen Jan Zurek nur zwei Strafminuten erhielt. Durch zwei Treffer von Brent Robinson (28./34.) glichen die Pinguins aus.

Im Schlussabschnitt konzentrierten sich beide Teams vornehmlich auf die Defensive. Während die Grizzlys nur noch selten vor das Gäste-Tor kamen, bewahrte auf der anderen Seite Rogles sein Team vor einem Rückstand. Spektakulär vor allem sein Hechtsprung nach einem Schuss von Jason Pinizzotto, der das leere Tor vor sich hatte (49.).

Als auch die zehnminütige Verlängerung torlos blieb, musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Bevor es aber soweit kam, sahen die Zuschauer noch eine wüste Keilerei zwischen beiden Teams. Auslöser des Ganzen war Torwart Gardner, der sich von Boris Lingemann und Marcus Sommerfeld gestört fühlte und auf letzteren mit dem Schläger losging. Letztendlich gab es jeweils 2+2+10 Strafminuten für Thomas Gödtel und Lars Brüggemann sowie für Michail Kozhevnikov und Austin Wycisk, Gardner ging für seine Attacke leer aus.

Im Penaltyschiessen trafen Xavier Delisle, Tim Regan und Todd Simon für die Grizzlys. Rogles ließ nur den Versuch von Robinson passieren, hielt gegen Beslagic, Gyori und Cullen und sicherte damit den Sieg der Grizzlys.


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