Grizzly Adams: Niederlage in Spiel zwei

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Der EHC Wolfsburg verlor am Montagabend beim EV Landshut Spiel zwei im Playoff-Finale um den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga knapp mit 2:3 (2:0/0:1/0:2). Damit steht es nach zwei Begegnungen nun 1:1 in der Serie.



Die Grizzly Adams starteten gut in die Partie, führten früh mit 1:0. Ladislav Karabins plazierter Schuss landete unhaltbar für McDonald genau neben dem Pfosten (4.). Keine Minute später hatte Doug Derraugh die große Chance zum Ausgleich, doch Marek Mastic reagierte glänzend. Mit einem trockenen Handgelenkschuss erhöhte Andrej Kaufmann in der 9. Minute auf 2:0. Das ging EVL-Trainer Englbrecht zu schnell, er beorderte seinen Ersatzkeeper Sebastian Vogl für McDonald zwischen die Pfosten. In der 11.Minute bewahrte Mastic sein Team erneut vor einem Gegentor. Mit einem unglaublichen Reflex entschärfte er eine Möglichkeit von Dominik Hammer in Überzahl. Petri Kujala (18.) und Karabin, der nur den Pfosten traf (20.), hätten mit ihren Großchancen das 3:0 erzielen müssen. In den ersten zwanzig Minuten versäumte es der EHC, seine deutliche Überlegenheit in Tore umzumünzen, es blieb beim 2:0 nach zwanzig Minuten.



Ab dem zweiten Drittel konzentrierte sich das Skoda-Team dann mehr auf die Defensive, lauerte auf Konter. Einen davon hätte Christoph Paepke beinahe zum dritten Wolfsburger Treffer genutzt, doch er wurde in letzter Sekunde am Torschuss gehindert (28.). Einen Wechselfehler der Grizzlies nutzten die Cannibals zum Anschlusstor. Thomas Schenkels Querpass fand Tobias Hanöffer, der völlig alleingelassen zum 1:2 einschoß (33.).



Der Schlussabschnitt begann mit einem Bauerntrick von Kujala, doch Vogl war zur Stelle. Auf der Gegenseite stoppte Mastic einen Toupal-Alleingang bravourös. Die wohl entscheidende Szene aus Grizzly-Sicht folgte in der 49. Minute. In Überzahl hämmerte Todd Simon den Puck in den Winkel, doch Schiedsrichter Frenzel gab den Treffer wegen angeblichen Torraumabseits nicht. Die Videobilder bewiesen hinterher allerdings eindeutig, dass es ein reguläres Tor war. Es wäre das 3:1 für die Grizzlies gewesen, sicher die Vorentscheidung des Spiels. So aber blieb es beim 1:2 und die Cannibals fanden zurück in die Begegnung. Erst markierte Markus Hundhammer nach einem schönen Spielzug den Ausgleich (56.), dann gelang Eric Dylla in Überzahl kurz vor dem Ende sogar die 3:2 Führung (58.). Bei einer Auszeit schwor EHC-Trainer Stefan Mikes sein Team nochmal ein, doch auch die Herausnahme des Keepers brachte nichts mehr.

Landshut gewann eine erneut spannende Begegnung mit 3:2 und glich damit die Serie zum 1:1 aus. Die nächste Partie findet am Mittwoch um 19.30 Uhr in Wolfsburg statt.


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