Grizzly Adams: Gut gespielt, aber wieder keine Punkte

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Über vierzig Minuten dominierte der EHC Wolfsburg am Sonntagabend die Partie beim Heilbronner EC, doch die Punkte blieben nach der 1:2 (1:0,0:1,0:1) Niederlage bei den Falken. Nach dem Ausfall von Ladislav Karabin war EHC-Trainer Stefan Mikes erneut zu Umstellungen gezwungen, für den verletzten Kapitän rückte Rainer Suchan an die Seite von Jan Zurek und Todd Simon. Dem Spiel der Grizzlies tat dies zunächst kein Abbruch, schon nach den ersten zwanzig Minuten hätte das Spiel für das Skoda-Team entschieden sein müssen. Nach der 1:0 Führung durch David Musial (8.) hatte der EHC Großchancen im Minutentakt, doch die besten Gelegenheiten vergaben Radek Vit nach einem Solo von Andrej Kaufmann sowie Musial bei einem Unterzahl-Break. Auf der Gegenseite war Marek Mastic bei Möglichkeiten von Dzikowski (16.) und Kummer (18.) auf dem Posten. In der 25. Spielminute hätte Kaufmann nach einem Klassepaß von Vit den Sack schon zumachen können, doch Falken-Goalie Rosati verhinderte mit einer starken Parade ein weiteres Grizzly-Tor. Dieses fiel dann endlich in der 37. Minute, als Christoph Paepke die Scheibe über die Linie schob. Doch Schiedsrichter Seckler gab den Treffer nicht, weil angeblich vorher das Tor verschoben war. Wie so oft im Eishockey, wenn man seine Chancen nicht nutzt, bekommt man schnell die Quittung. Kurz vor Drittelende fällt Karatchun der Puck glücklich vor den Schläger und es stand 1:1 (39.). Ganz bitter wurde es für die Grizzlies dann kurz vor Spielende, als Dunham im Nachschuß sogar den 2:1 Siegtreffer erzielte. Ähnlich wie am Freitag gegen Bad Nauheim war am Spiel der Grizzlies nicht viel auszusetzen, allein die Chancenverwertung läßt arg zu wünschen übrig. Besser machen kann es das Skoda-Team am kommenden Wochenende, wenn es zunächst Freitag nach Duisburg geht, am Sonntag ab 19 Uhr ist dann der SC Riessersee zu Gast im Eispalast.