Grizzly Adams: Callander-Hattrick bei Sieg über Bietigheim

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mit einem 4:3 (1:1/1:0/2:2) Sieg

über die Bietigheim Steelers festigten die Grizzly Adams Wolfsburg am

Sonntagabend ihren dritten Tabellenplatz. 2.078 Zuschauer in der EisArena sahen

kämpferisch starke Grizzlys und einen überragenden dreifachen Torschützen

Preston Callander. Den vierten Wolfsburger Treffer erzielte Eric

Dylla.

 

Aufgrund der engen Tabellensituation

war es für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel. So tasteten sich beide Teams

zunächst ab und versuchten Fehler zu vermeiden. Gerade als die Grizzlys den

Druck erhöhten, fiel das 0:1 für die Gäste. David Gosselin fälschte in Überzahl

einen Schuss von Carl-Johan Johansson unhaltbar für Chris Rogles ab (8.).

Ebenfalls mit einem Mann mehr kam der EHC zum Ausgleich. Preston Callander hatte

die Ruhe, frei vor dem Tor auch noch Jason Elliott zu umspielen und zum 1:1

einzuschieben (16.).

 

Wenig Höhepunkte gab es in den

zweiten zwanzig Minuten. Als sich die Zuschauer schon auf ein torloses

Mitteldrittel eingestellt hatten, schlugen die Grizzlys doch noch einmal zu.

Knapp eine Minute vor der zweiten Pause wollte Eric Dylla einen Querpass auf Max

Seyller spielen, der aber von einem Bietigheimer Abwehrspieler zum 2:1 ins

eigene Tor abgelenkt wurde (40.).

 

Mit Beginn zum Schlussdrittel merkte

man den Grizzlys förmlich an, dass sie die drei Punkte unbedingt in Wolfsburg

behalten wollten. Mit viel Biss und einem starken Forechecking drängten sie die

Gäste ins eigene Drittel, wussten aber auch spielerisch zu überzeugen. Vor allem

die an diesem Abend groß auftrumpfende Reihe mit Tim Regan, Mattias Wikström und

Preston Callander stellte die Steelers wiederholt vor große Probleme. Wie schon

beim ersten Tor war es wieder Regan, der einen Klasse-Pass auf Callander

spielte, den der Deutsch-Kanadier nur noch über die Linie zu schieben brauchte

(43.). Und auch das 4:1 ging auf das Konto von Callander, der die Scheibe

elegant mit der Rückhand unter die Latte lupfte (55.). Als die Grizzlys

gedanklich wohl schon unter der Dusche waren, schlugen die Steelers noch zweimal

zu. Doch die Treffer von Florian Jung zum 4:2 (59.) und Dan Bjornlie zum 4:3

(60.) kamen zu spät, um dem Skoda-Team den verdienten Sieg noch streitig zu

machen.