Grizzlies starten mit 7:4 Sieg in die Playoffs

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mit einem deutlichen 7:4 (1:1/3:1/3:2) Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings ist der EHC Wolfsburg ins Viertelfinale um den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga gestartet. Knapp 2.000 Fans bildeten eine würdige Kulisse und sorgten für tolle Stimmung auf den Rängen. Recht nervös agierten beide Teams im Auftaktdrittel, dementsprechend zerfahren wirkte das Spiel in den ersten zehn Minuten. Jeweils acht Zwei-Minuten-Strafen auf beiden Seiten ließen zudem keinen geordneten Spielfluss aufkommen.



Wie aus dem Nichts fiel der Führungstreffer für die Gäste. Einen Querpass von Moger fälschte Wally Schreiber zum glücklichen 0:1 ab (3.). Als SERC-Verteidiger Eric Long auf der Strafbank saß, kamen die Grizzlies zum Ausgleich. Einen mächtigen Schlagschuss von Alexander Genze fälschte Andrej Kaufmann vor dem Tor geschickt ab und es stand 1:1 (8.). Wiederum Kaufmann war es, der für sein herrliches Solo in der 12. Minute mit einem weiteren Treffer hätte belohnt werden müssen. Mit dem Unentschieden ging es in die erste Pause.



Wie im Auftaktdrittel erwischten die Gäste auch in den zweiten zwanzig Minuten den besseren Start. Steve Rymsha markierte im Powerplay das 1:2 (23.). Doch auch von diesem neuerlichen Rückschlag ließen sich die Grizzlies nicht beeindrucken und drehten jetzt richtig auf. Allen voran Kapitän Ladislav Karabin zeigte seinem Team, wie es geht. Unter gütlicher Mithilfe von Gäste-Keeper Marko Suvelo versenkte der Slowake die Scheibe zum Ausgleich ins kurze Eck (24.). Als gleich im Anschluss Rainer Suchan und Radek Vit eine weitere Riesenmöglichkeit ausließen, bebte der Eispalast.



Endgültig in Extase gerieten die begeisterten Wolfsburger Fans beim 3:2 durch Christoph Paepke (33.). Unwiderstehlich zog der kleine Center zum Tor und ließ Suvelo mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel keine Chance. Das nächste Traumtor folgte keine zwei Minuten später. Jan Zurek bediente mit einer klasse Vorarbeit Roman Veber, der per Direktabnahme das 4:2 erzielte (35.). Nach dem schlechten Start in das Drittel hatte das Skoda-Team mit drei Treffern in Folge das Spiel gedreht.



Zwar konnte Jason Miller im Schlussabschnitt nochmals verkürzen (42.), doch die Grizzlies waren nicht mehr zu stoppen. Karabin in den Winkel (46.), Vit nach sehenswerter Kombination mit David Musial (47.) und erneut der überragende Karabin mit seinem dritten Treffer des Abends (48.) schraubten das Ergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 7:3. Das war dann auch zuviel für Gäste-Keeper Suvelo, der Finne verließ entnervt das Eis und machte Platz für Backup Thomas Ower. Wildgruber gelang in der 56.Minute zwar noch der vierte Treffer für seine Farben, doch da hatten die Niedersachsen längst zwei bis drei Gänge zurückgeschaltet. Zudem konnte es sich EHC-Trainer Stefan Mikes erlauben, seine Stars über weite Strecken des letzten Drittels zu schonen.



Durch Rooneys zweite 10-Minuten-Strafe des Spiels und der automatisch folgenden Spieldauerstrafe schwächten sich die Gäste zudem selbst. Ronney wird in Spiel zwei am Sonntag in Schwenningen fehlen. Für Spiel drei am Dienstag im Eispalast (19.30 Uhr) bitten die Grizzly-Verantwortlichen, sich die Eintrittskarten weiter im Vorfeld zu sichern. Der gut genutzte Kartenvorverkauf und die drei geöffneten Kassen sorgten trotz des enormen Zuschauerandrangs für einen reibungslosen Einlass im ersten Spiel.


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