Grizzlies gewinnen auch Spiel drei gegen Schwenningen

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mit einem klaren und zu keiner Zeit gefährdeten 5:1 (1:0/2:1/2:0) Sieg gewinnt der EHC Wolfsburg vor über 1.600 restlos begeisterten Zuschauern im Eispalast auch das dritte Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen den Schwenninger ERC. Während bei den Wild Wings die Stars Rooney und entgegen aller Ankündigungen auch Torwart Suvelo wieder mit von der Partie waren, fehlten bei den Grizzly Adams die Leistungsträger Alexander Genze, Andrej Kaufmann und Radek Vit.



Trotz dieser gravierenden Ausfälle hatten die Hausherren die Begegnung zu jeder Zeit klar im Griff und fuhren eine weiteren verdienten Sieg ein. Nachdem Per-Anton Lundström im Powerplay nur den Pfosten traf (2.) und Petri Kujala (5.) mit einem sehenswerten Solo noch scheiterten, machte es Tobias Samendinger in der 8.Minute besser. Die in den Playoffs bisher stark auftrumpfende vierte Reihe entwickelte viel Druck in Richtung Suvelo und erzielte folgerichtig die Wolfsburger Führung. Todd Simon nach einem krassen SERC-Abwehrfehler und Boris Lingemann hätten mir ihren guten Möglichkeiten das 2:0 erzielen müssen, doch Suvelo zeigte sich auf dem Posten.



Im zweiten Drittel setzten die Niedersachsen ihre drückende Überlegenheit dann endlich auch in Tore um. Einen Steilpaß von Kujala verwertete der neben Lingemann und Paepke stürmende Elvis Beslagic in Torjägermanier eiskalt zum 2:0 (23.). Mit stehenden Ovationen begleiteten die EHC-Fans das 3:0. Mit letztem Einsatz klärte zunächst Ronny Martin eine eins gegen drei Situation, David Musial passte auf Rainer Suchan, der den Konter mit dem dritten Grizzly-Tor abschloss (32.). Eine der wenigen Schwenninger Chancen des Spiels nutzte Wally Schreiber in Überzahl noch vor der zweiten Pause zum 3:1 (35.).



Spätestens mit dem 4:1 in Unterzahl durch Simon war die endgültige Entscheidung gefallen (48.). Das wiederum schien den Gästen aus dem Schwarzwald nicht zu gefallen, sie ließen ihren Frust am Gegner aus. Zunächst kassierte Gäste-Stürmer Oder völlig zurecht 5 + Spieldauer nach Stockschlag in die Kniekehle von Lingemann (51.), dann versuchten Moger und Suvelo mit Faustschlägen Grizzly-Verteidiger Lundström zu provozieren. Der ließ sich auf diese Unsportlichkeiten allerdings nicht ein und nutzte stattdessen das Überzahlspiel zum 5:1 Endstand. Jan Zurek mit seinem ersten Treffer in den Playoffs war der Torschütze (53.). Mit gebührendem Beifall und Sprechchören verabschiedete das Wolfsburger Publikum seine Mannschaft in die Kabine.

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