Greg Schmidt verstärkt den Sturm der Steelers

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive wurden die Steelers in der Deutschen Eishockey Liga bei den Straubing Tigers fündig. Greg Schmidt wird in der kommenden Spielzeit das Grün-Weiß-Blaue Jersey tragen. Der vielseitig einsetzbare Stürmer gilt als Zwei-Wege Stürmer, der seine Stärken sowohl in der Offensive als auch in der Defensive hat. Bei den Tigers kam der Linksschütze in 29 Partien auf 14 Zähler (3 Tore / 11 Assists). Anfangs zählte der kampfstarke Center zu den wenigen positiven Überraschungen der Straubinger, ehe das Verletzungspech beim 31-jährigen zuschlug. Einer Innenbandverletzung folgte ein Nasenbeinbruch, anschließend setzte ihn eine Becken- und Steißbeinprellung außer Gefecht und schließlich krachte er nach einem Check beim Spiel gegen die Eisbären Berlin unglücklich in die Bande und zog sich eine schwere Schulterverletzung zu, die das vorzeitige Ende der

Saison bedeutete.

Seine Karriere begann Gregory Schmidt in der Western Hockey League bei den Red Deer Rebels, für die er in drei Spielzeiten in 220 Partien 155 Treffer erzielte und 132 Vorlagen gab. Nach den drei Jahren ging es in die Profiligen ECHL und IHL, wo sich der 1,75 Meter große und 83 kg schwere Center zunächst schwer tat und mit 7 Scorerpunkten in 25 Begegnungen hinter den eigenen Erwartungen zurück blieb. Nach seinem durchwachsenen Debüt startete er in den drei darauf folgenden Saisons bei den South Carolina Stingrays richtig durch und gewann im letzten der drei Jahre den Kelly-Cup, der Meisterschaft in der ECHL. Mit neun Toren und ebenso vielen Assists hatte er in den Play-offs maßgeblichen Anteil am Titelgewinn.

Nach dieser erfolgreichen Zeit in South Carolina wechselte Greg für jeweils ein Jahr in West Coast Hockey League und in die East Coast Hockey League (76 Punkte in 77 Spielen für die Pee Dee Pride). Da ihm aber der Durchbruch in eine höhere Liga nicht vergönnt war, entschloss sich der Center vor der Saison 2003/04 nach Europa zu den Lausitzer Füchsen zu wechseln. Nach dem er mit Weißwasser aus der Oberliga in die 2. Liga aufgestiegen war, wechselte der sympathische Stürmer nach Schweinfurt, für die er ein Jahr auf Torjagd ging.

Während der Saison 2004/05 gerieten die Mighty Dogs allerdings in finanzielle Schwierigkeiten, so dass Schmidt vor Ende der Wechselfrist im Januar 2005 nach Dresden wechselte. Sowohl in der Meisterrunde als auch in den Play-offs überzeugte Schmidt durch glänzendes Kombinationsspiel, sein Auge für den Nebenmann und eine treffsichere (linke) Hand. Am Ende der Spielzeit stand der Aufstieg in die 2. Liga fest. Die folgende Saison verlief ebenfalls sehr erfolgreich für den in North Battleford / Saskatchewan geborenen Stürmer, gehörte er doch stets zu den Leistungsträgern des Teams und bildete mit Nemirowski und Andrej Kaufmann ein kongeniales Trio, welches von vielen Abwehrreihen gefürchtet wurde. Im Jahr darauf konnte er allerdings den Niedergang der Eislöwen auch nicht verhindern und wechselte nach dem Abstieg der Dresdner zu den Straubing Tigers in die DEL. "Greg Schmidt ist ein Spieler, der auf dem Eis den Unterschied ausmacht. Er triffst selbst in Bedrängnis die richtigen Entscheidungen und wird für uns in der neuen Saison einen Schlüsselrolle einnehmen", so Trainer Brittig voller Vorfreude auf seinen neuen kampfstarken Stürmer.