Gemeinsam ist es zu schaffenTeamcheck Dresdner Eislöwen

Gemeinsam ist es zu schaffenGemeinsam ist es zu schaffen
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Weder Fans noch Mannschaft der Dresdner Eislöwen sind zu beneiden. Durch die Sperrung der Energieverbund-Arena für den Spielbetrieb aufgrund eines Dachschadens werden die Sachsen bis Ende Oktober nur Auswärtsspiele bestreiten, auch die Vorbereitung fand vorwiegend auf fremden Eis statt. Trotzdem sind beide Parteien der festen Zuversicht, auch diese Saison gemeinsam zu meistern.

Neun Abgänge hatte Trainer Thomas Popiesch zu verzeichnen, so viele waren eigentlich nicht geplant. Besonders die Defensive galt es neu zu organisieren. Was Popiesch trotz einer zehnprozentigen Kürzung des Spieleretats auf die Beine gestellt hat, kann sich durchaus sehen lassen und stellt eine gute Mischung aus Erfahrung und Talent dar.

Prominenteste Verpflichtung in der Abwehr ist sicherlich Jan Benda. Der ehemalige Nationalspieler bringt zudem NHL-Erfahrung mit und kann, da gelernt, auch im Sturm eingesetzt werden. Vor allem von seinem reichen Erfahrungsschatz wollen und werden die Eislöwen profitieren. Justin Kurtz kennt die 2. Liga aus seinen Zeiten bei den Fischtown Pinguins und war damals der offensivstärkste Verteidiger. David Hajek überzeugte im Try-Out nicht nur durch seine spielerischen Fähigkeiten, sondern auch durch die Tatsache, dass er sofort Verantwortung übernahm. Auch Max Pommersberger (Schwenninger Wild Wings) wird bei den Dresdnern als Verteidiger eingeplant, der einen jungen Spieler an seiner Seite führen soll. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Thomas Ziolkowski. Dieser wechselte von den Füchsen Duisburg (OL) an die Elbe und will sich weiter entwickeln. Das trifft auch auf Aaron Reckers und Gregor Stein zu, die ihre Verträge bei den Eislöwen um ein weiteres Jahr verlängert haben. Ebenfalls in Dresden bleibt Martin Heider, der nach einer schweren Verletzung wieder fit ist und ebenfalls als Variable in der Offensive gilt.

Im Sturm wurde von den Fans besonders der Abgang von „Kampfschwein“ Patrick Strauch sehr bedauert, der nun für Oberligist Bad Nauheim die Schlittschuhe schnürt. Von den drei Neuzugängen hat bisher nur Carsten Gosdeck seine Fähigkeiten in der 2. Liga unter Beweis gestellt, das aber zum Teil eindrucksvoll. Besonders sein harter Schlagschuss macht ihn zu einem unangenehmen Gegenspieler. Mit Andre Hübscher (Wolfsburg, DEL) und Veit Holzmann (EV Füssen) sind zwei junge Akteure unter Vertrag, die ihr Talent bereits in den U18- und U20-Nationalmannschaften zeigen konnten. Von ihnen wird vor allen Dingen erwartet, mit viel Tempo und Dynamik das Spiel nach vorn schnell zu machen. Die Schlüsselspieler der Offensive wie Kapitän Patrick Jarrett, Sami Kaartinen, Hugo Boisvert und selbstlose Arbeiter wie Jan Zurek, Andre Mücke, Bruce Becker und Jari Pietsch blieben den Eislöwen ein weiteres Jahr erhalten und damit sind bereits eingespielte Strukturen vorhanden, auf die man aufbauen kann.

Im Tor gab es keine Veränderung. Nummer eins bleibt Kellen Briggs, aber Backup Christian Hacker wird darauf drängen, sich beweisen zu können.

Das Abschneiden der Dresdner Eislöwen hängt von mehreren Faktoren ab. Wie gelingt es der Mannschaft, in die Saison zu starten? Findet die Mannschaft einen Rhythmus? Halten vor allem die jungen Spieler dem Druck stand, auch auswärts punkten zu müssen? Längere verletzungsbedingte Ausfälle können weiterhin nicht kompensiert werden, ohne an die Substanz zu gehen. Die Qualität im Kader haben die Elbstädter jedoch, um den Einzug in die Play-Offs mitzuspielen.

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