Geglückte Revanche im AllgäuBietigheim Steelers

Geglückte Revanche im AllgäuGeglückte Revanche im Allgäu
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Bereits nach gut einer Minute war es P.J. Fenton der den Torhüter der Jokers als erstes prüfte, sein Schuss konnte Stefan Vajs aber gekonnt parieren. Es folgten reihenweise Möglichkeiten der Schwaben, aber Chris St. Jacques, Mark Heatley und auch Barry Noe fanden erstmal in den Kaufbeurer Schlussmann ihren Sieger. Die erste gute Möglichkeit auf Seiten der Jokers hatte Carl Hudson erst nach sieben Minuten, aber sein Schuss verfehlte das Tor von Joey Vollmer um wenige Zentimeter. Der erste Treffer des Abends gelang Mark Heatley in der achten Minute nach Bullygewinn von Chris St. Jacques. Beim satten Schuss unter der Latte hatte Stefan Vajs im Tor der Joker keine Chance(0:1). Gut 160 Sekunden nach dem Führungstreffer durften die gut 30 mitgereisten Anhängern der Steelers erneut jubeln. P.J. Fenton wurde mustergültig durch Marcel Rodman in Szene gesetzt und erhöhte aus knapp zwei Meter auf 2:0.
Keine zwei Minuten dauerte es bis der Gästeblock erneut jubelte, auf Vorlage von Marcel Rodman und Robin Just erhöhte Markus Gleich auf 3:0. Eine Auszeit von Coach Ken Latta hatte nach diesem Treffer die Hausherren aufgeweckt. Ein abgeprallter Schuss konnte Dominic Krabbat bereits eine Minute später über die Torlinie bringen, und eröffnete damit die Aufholjagd der Mannen aus Kaufbeuren. Es mehrten sich ab sofort die Schüsse auf das Tor von Joey Vollmer und kurze Zeit später gelang Daniel Menge sogar das 3:2.
Mehr liess das Team von Kevin Gaudet aber nicht zu und ging mit dieser knappen Führung in die erste Pause.

Ein ganz anderes Heimteam bekamen die 1285 Zuschauer im Mittelabschnitt zu sehen. Es spielten fast nur noch die Spieler des ESV. In der 33. Minute wurden die Hausherren dann sogar mit dem Ausgleich belohnt. Kevin Saurette hatte aus kurzer Distanz das 3:3 erzielt. Lange durften die Anhänger in Rot-Gelb aber nicht feiern. Keine 90 Sekunden brauchte Robin Just um den alten Abstand wieder herzustellen. Eine schneller Angriff der Steelers hatten die Jokers nichts entgegen zu setzen (3:4).

Das letzte Drittel startete turbulent, bereits in der 42. Spielminute gelang Dominic Krabbat den erneuten Ausgleich(4:4). Bei seinem Rückhandschuss war der bis dahin gut aufgelegte Joey Vollmer machtlos. Kaufbeuren versuchte sofort das Spiel an sich zu reissen fand aber kein Durchkommen. Die nächsten Minuten gehörten eindeutig dem Heimteam. Der Weg zum Tor wurde aber immer wieder durch eine gute Defensive der Steelers versperrt. Besser machte es P.J. Fenton gut 12 Minuten vor Schluss. Er verwandelte seinen eigenen Nachschuss mit einer tollen Aktion zum 4:5. Ab sofort waren es nur noch die Steelers die spielten, Kaufbeuren wirkte müde und schien besiegt. Als Mark Heatley in einer Überzahlsituation nur 11 Sekunden brauchte um den Puck im Tor zu versenken stand der Sieger dieser Partie eigentlich schon fest(4:6) Als Stefan Vajs dann zwei Minuten vor dem Ende seinen Kasten verlies und Platz machte für einen sechsten Feldspieler konnte Robin Just sogar noch aus 5 Metern zum 4:7 Endstand einlochen.

Ein verdienter Auswärtssieg an dem die Steelers am Freitag in Garmisch durchaus anknöpfen können.



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