Gegen den Meister das Spiel umgebogenHeilbronner Falken

Gegen den Meister das Spiel umgebogenGegen den Meister das Spiel umgebogen
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Im ersten Drittel war es ein gutklassiges Duell auf Augenhöhe. Landshut hatte früh Möglichkeiten, in Überzahl in Führung zu gehen, während bei den Falken die Carciola-Brüder anfangs die Akzente setzten. Auch Mapes hätte Heilbronn nach schöner Vorarbeit von Hackert nach 11 Minuten in Führung bringen können, aber scheiterte an Pielmeier.

Im zweiten Durchgang kamen die Niederbayern mit viel Schwung aus der Kabine. Nach 92 Sekunden war der Bann gebrochen, Landshut nutzte Nachlässigkeiten in der Falken-Abwehr zur Führung. Davidek war zur Stelle und verwandelte einen Abpraller von der Bande. Durch die Führung bekamen die Cannibals Oberwasser, drei Minuten später legte man nach. Thornton schaltete am schnellsten, holte sich die Scheibe aus der Luft herunter und verlud auch noch Nastiuk im HEC-Tor. Zwei Minuten später fanden die Gastgeber die richtige Antwort, als Walton einen zügig vorgetragenen Angriff über die rechte Seite zum Anschlusstreffer abschloss. Trotzdem lief bei den Falken in diesem Drittel nicht allzu viel zusammen, die klare Linie und der direkte Zug zum gegnerischen Tor fehlten, Fehlpässe und Scheibenverluste häuften sich. Folgerichtig legte Landshut, das im zweiten Drittel deutlich eingespielter wirkte, in der 31. Minute nach, als Elsner aus kurzer Distanz die Scheibe über die Linie stocherte. Selbst ein sechsminütiges Powerplay der Falken blieb zum Ende des Drittels ungenutzt. Léveillé vergab zweimal frei stehend, ansonsten war Heilbronn viel zu umständlich.

Trotzdem gaben die Unterländer im letzten Drittel nicht auf, auch wenn die 1.572 Zuschauer lange eher nicht den Eindruck hatten, als könnten ihre Jungs die Partie noch einmal drehen. Die Cannibals waren nun zu passiv und wurden in der 51. Minute bestraft, als Léveillé den mitgelaufenen Fabio Carciola bediente, der das 2:3 erzielte. In der Schlussphase schwächten sich die Gäste dann durch zwei Strafen wegen Spielverzögerung selbst. Endlich funktionierte das Powerplay der Falken, die nun viel Druck machten, Hackert zog ab, Walton war noch dran, 3:3 nach 57 Minuten. Beinahe hätte Calce wenig später das 4:3 nachgelegt, doch das wäre dann auch des Guten zu viel gewesen.

In der Verlängerung dominierte dann auch dank eines Überzahlspiels noch einmal Landshut, aber Heilbronn überstand die fünf Minuten und ging aus dem Penaltyschießen als Sieger hervor. Adriano Carciola war der einzige der sechs Schützen, der die Scheibe am gegnerischen Keeper vorbei brachte und seinem Team so den Zusatzpunkt sicherte.

Fazit: Moral bewiesen und den Titelverteidiger niedergerungen, aber insbesondere das zweite Drittel machte deutlich, dass bei den Heilbronner Falken noch viel Luft nach oben ist.

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