Ganz schweres Wochenende für die Wild Wings

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Vor einem ganz harten Wochenende stehen die Schwenninger Wild Wings. Am Freitag müssen die Bullard-Schützlinge zum Tabellenführer nach Straubing, bevor am Sonntag um 18.30 der EV Regensburg seine Visitenkarte in Schwenningen abgeben wird. Im ersten Aufeinandertreffen verloren die SERC-Cracks ihr Heimspiel gegen die Tigers aus Straubing unglücklich mit 3:5, das Spiel in Regensburg konnte dagegen mit 2:1 gewonnen werden.



„In Straubing können wir nur was holen, wenn wirklich alle Spieler ihre Topleistung abrufen können“, sagt SERC-Coach Mike Bullard. „Straubing hat schon eine Topmannschaft und hat diese mit Gordon Borberg nochmals verstärkt.“ Der 1,90 Meter große Verteidiger wechselte während der Deutschland-Cup-Pause vom DEL-Verein Hannover Scorpions zum Tabellenführer. Borberg gilt als defensivstark. „Damit wurde die ohnehin schon sehr starke Abwehr nochmals verbessert, was unsere Aufgabe nicht einfacher macht“, so Mike Bullard. Straubing scheint derzeit das Maß aller Dinge in der zweiten Liga zu sein. „Straubing hat eine fast schon DEL reife Tiefe im Kader“, meint „Bully“. Zwar liegt Stürmer Norman Batherson mit 29 Punkte auf Platz vier der Scorerliste und sein Sturmpartner Trevor Gallant (24) auf Platz 13, aber die restlichen Tore verteilen sich auf sehr viele Schultern. „Das wird der entscheidende Faktor für das Spiel sein“, mutmaßt Mike Bullard. Normalerweise muss man pro Team auf zwei bis vier außergewöhnliche Spieler besonders achten. Doch gegen Straubing muss die Mannschaft noch mehr als normal jede einzelne Sekunde konzentriert und bereit sein, sonst gibt es in Straubing nichts zu holen. Dennoch glaubt der Kanadier an sein Team. „Wir haben gut trainiert und sind bereit. Wir haben gegen Kaufbeuren als Mannschaft gut gearbeitet und das Hinspiel haben wir unglücklich mit 3:5 verloren. Warum soll das dieses Mal nicht anders herum sein?“. Die Favoritenrolle liegt aber sicherlich bei Straubing, die während der Deutschland-Cup-Pause klar kommuniziert haben, in die die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aufsteigen zu wollen.



Nur zwei Tage später steht dann im Heimspiel der nächste harte Brocken auf dem Spielplan. Zu Gast am Sonntag (18:30) wird der EV Regensburg sein. Die Eisbären liegen mit nur zwei Punkten weniger als der SERC auf Rang 6 der Tabelle. Nur logisch, dass sich dies aus fränkischer Sicht ändern soll. Dahingegen möchte Mike Bullard den Abstand natürlich mindestens halten, am liebsten vergrößern. Allerdings ist Regensburg sicherlich auch sehr hoch einzuschätzen, zumal die Eisbären die momentan wohl beste Sturmreihe der Liga stellt. Der in der vergangenen Saison noch im Wild Wings-Trikot spielende Jason Miller steht mit 36 Punkten aus 18 Spielen ganz oben in der Scorerwertung der Liga und konnte bereits 20 Tore auf seinem persönlichen Habenkonto verbuchen. Soviel wie kein anderer Spieler in der 2. Bundesliga. „Es wird wahnsinnig schwer, ihn und Mark Woolf auszuschalten“, sagt Mike Bullard, der zudem ein Mittel gegen Martin Ancicka, dem genialen Strategen braucht. „Er ist der Quaterback. Er baut das Spiel auf und leitet mit Klasse-Pässen die Angriffe ein. Ihn müssen wir ganz früh unter Druck setzen, sonst rennen wir nur hinterher.“ Dementsprechend hat der Trainer auch vor Regensburg Respekt, wenn auch sicherlich keine Angst. „Wir können gegen jeden Gegner gewinnen! Aber nun steht ein Wochenende an, an dem ich keinen Sieg garantieren kann. Ich bin mir aber sicher, dass wir sowohl Straubing als auch gegen die Regensburger am Sonntag packende Spiele auf höchstem Niveau sehen werden. Wer tollen Sport sehen will, muss nur am Sonntag in den Bauchenberg kommen.“



Die sportliche Leitung des SERC um Spielerobmann Hans-Peter Valentin setzt die Mannschaft nicht unter Druck. "Das werden 2 ganz harte Spiele. Natürlich wollen wir soviele Punkte wie möglich aus dem Wochenende mitnehmen. Eine Nullnummer wäre sicherlich fatal, denn die Punktabstände an der Tabellenspitze sind so eng, dass man sofort weit abrutschen kann. Auf jeden Fall wollen wir den Fans etwas bieten, gegen gute Gegner haben wir in dieser Saison immer besser ausgesehen", sagt Valentin. Der SERC 04 e.V. hofft auf eine gute Zuschauerkulisse und auf die gute Heimstimmung der letzten Spiele, um mit Hilfe der Fans den Regensburgern das Leben doppelt schwer zu machen.


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