Gäste einfach eine Nummer zu groß ESV Kaufbeuren-Starbulls Rosenheim

Gäste einfach eine Nummer zu groß Gäste einfach eine Nummer zu groß
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Die Joker legten gleich gut los und hatten nach ein paar Minuten die ersten guten Chancen durch Hans Detsch und Christoph Fröhlich. Doch auch die Gäste zeigten, warum sie in der Tabelle so weit oben stehen. Die Kaufbeurer Defensive inklusive einem hervorragend aufgelegten Stefan Vajs konnte allerdings die ersten guten Chancen der Gäste durch Matthew Caruana und Gregory Squires zu Nichte machen. In der Folge hatten aber dann die Joker den Fuß auf dem Gaspedal. Allerdings konnten innerhalb weniger Minuten weder Kevin Saurette noch Dominic Krabbat und Louke Oakley den hervorragenden Gästekeeper Häkkinen überwinden. Doch auch die Gäste hätten durchaus in Führung gehen können. Ein harter Schlagschuss von Michael Rohner stellte Vajs vor Probleme und nur eine Minute später strich ein Schuss von Max Renner an Freund und Feind, aber auch Millimeter am Pfosten vorbei. Zudem bewies Stefan Vajs innerhalb weniger Sekunden allein gegen Greg Squires und bei einem Konter gegen Ryan Del Monte seine ganze Klasse. Doch das Drittel war immer noch nicht um. Nachdem Gästetorhüter Häkkinen bei einer Doppelchance durch Detsch und Oakley noch retten konnte, musste er sich zwei Sekunden vor der Pausensirene doch noch geschlagen geben. Kevin Saurette brachte sein Team mit einem Schlenzer ins kurze Eck unter großem Jubel mit 1:0 in Führung.

Die Gäste antworteten im Mitteldrittel mit wütenden Angriffen. Zunächst verpasste Michael Baindl vor dem Tor die Scheibe. Nach einer Kaufbeurer Strafzeit kam Ex-Joker Dominic Auger im Powerplay aus halbrechter Position zum Schuss, doch Stefan Vajs war im letzten Moment mit der Fanghand zur Stelle. Auch gegen einen weiteren Ex-Joker, Michael Fröhlich, verhinderte der Kaufbeurer Goalie den Ausgleich. Doch drei Minuten später musste er sich dennoch geschlagen geben. Verteidiger Bryan Schmidt nutzte einen Abpraller und versenkte die Scheibe zum Ausgleich im Kaufbeurer Kasten. Und nur zwei Minuten später gingen die Gäste sogar in Führung. Fabian Zick erwies sich als starker Quarterback und brachte die Scheibe ebenfalls nach einem Abpraller zum 1:2 im Tor unter. Die große Chance auf den Ausgleich verpassten die Joker einige Minuten später, als sie in 77 Sekunden doppelter Überzahl zu umständlich und unkonzentriert spielten. Kaum waren die Gäste wieder komplett, hatten die Joker sogar die beste Chance auf den Ausgleich, der weder Maximilian Forster noch Kapitän Christof Assner gelang. Mit einer nicht unverdienten Führung der Gäste wartete der zweite Pausentee, da auch Dominic Auger und Robert Schopf noch Möglichkeiten hatten, die Führung sogar auszubauen.

Die Ausgleichsbemühungen der Joker erhielten mit einer kleinlichen Strafe bei eigener Überzahl für Carl Hudson einen Dämpfer. Die Gäste stellten ihre Angriffsbemühungen in der Folge nahezu ein und konzentrierten sich darauf, die Joker im Spielaufbau zu stören. Nach einer erneuten Strafzeit für die Joker hatten die Gäste durch Squires sogar die Möglichkeit, die Vorentscheidung herbei zu führen. Als die Joker wieder komplett waren, hatten sie gleich die große Chance zum Ausgleich. Nach einem schönen Pass von Daniel Menge war für Maximilian Forster aber leider der Winkel zu spitz. Wenig später hatte Dominic Krabbat den Ausgleich auf dem Schläger. Doch die Joker mussten weiterhin auf der Hut sein. Jakub Körner rettete in höchster Not vor dem lauernden Rosenheimer Stürmer. Als gegen Ende der Begegnung alle mit der Herausnahme von Stefan Vajs rechneten, spielte dieser einen unglücklichen Pass in die neutrale Zone, die Caruana zum 1:3 Endstand nutzte und somit die Aufholjagd der Kaufbeurer jäh beendete.

Gästetrainer Steer, der während des Spiels sein System geändert hatte, hatte seiner Mannschaft in der Drittelpause mit deutlichen Worten klar gemacht, was er von ihr verlangt. Der Schlüssel war für ihn die nicht genutzte doppelte Überzahl der Joker.

Ken Latta sah ein gutes erstes Drittel seiner Mannschaft, die im zweiten Abschnitt den Faden verloren hatte. Seiner Meinung nach war ebenfalls die nicht genutzte doppelte Überzahl der Schlüssel des Spiels. Rosenheim habe das letzte Drittel clever aus einer gesicherten Abwehr gespielt.

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