Fünf Heimsiege und ein Auswärtssieg in der DEL2DEL2 kompakt

Shawn Weller jubelt nach seinem Tor zum 2:1 für die Bietigheim Steelers beim 6:2-Sieg gegen den EC Bad Nauheim.Shawn Weller jubelt nach seinem Tor zum 2:1 für die Bietigheim Steelers beim 6:2-Sieg gegen den EC Bad Nauheim.
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Zum ersten Mal in dieser DEL2-Saison können alle Partien eines Spieltags in der regulären Spielzeit entschieden werden. Die Lausitzer Füchse nehmen als einziges Auswärtsteam Punkte mit nach Hause, ansonsten sind nur die Heimteams erfolgreich.

Starbulls Rosenheim – Eispiraten Crimmitschau 6:1 (1:0, 3:1, 2:0)

Bereits in der zweiten Spielminute gingen die Hausherren durch Tyler McNeely, der in Überzahl traf, mit 1:0 in Führung. Mitte des zweiten Drittels erhöhte Greg Gibson auf 2:0, ehe Toni Kallela für Crimmitschau den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen konnte. Dies sollte jedoch der einzige Treffer für die Eispiraten bleiben. Rosenheim hingegen baute den Vorsprung aus: In der 40. Minute traf zuerst Michael Baindl, nur wenige Sekunden später erhöhte Christian Neuert auf 4:2. Zwei weitere Tore fielen im letzten Drittel und machten den ersten Dreier für Rosenheim perfekt: Greg Classen markierte das 5:2 bevor Gibson mit seinem zweiten Treffer den 6:1 Endstand herstellte.

Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Für den ESV Kaufbeuren gab es in Ravensburg nichts zu holen. Vincenz Mayer brachte die Towerstars in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Tor Nummer zwei fiel erst im zweiten Drittel – diesmal waren die Gäste erfolgreich. Florian Thomas konnte zwar das 1:1 erzielen, ein weiteres Tor wollte den Gästen allerdings nicht gelingen. Für Ravensburg trafen Fabio Carciola und Daniel Pfaffengut zunächst zum 2:1 bzw. 3:1, ehe sich im letzten Drittel auch Adriano Carciola in die Torschützenliste eintrug und den fünften und letzten Treffer des Abends erzielte. Der Endstand lautete somit 4:1 für die Towerstars.

Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim 6:2 (5:1, 0:0, 1:1)

Durch einen souveränen Heimsieg gewinnt Bietigheim auch Spiel sieben Folge. Nur 37 Sekunden dauerte es, bis David Wrigley zum 1:0 einnetzte und sein Team mit Fans zum ersten Mal jubeln ließ. Für die Gäste aus Bad Nauheim erzielte Juuso Rajala nur wenige Minuten später das zwischenzeitliche 1:1. Doch die Antwort der Steelers ließ nicht lange auf sich warten. Zuerst trafen Shawn Weller und Matt McKnight, ehe Frédérik Cabana durch zwei Powerplaytore für ein deutliches 5:1 nach 20 Minuten sorgte. Nach sechs Toren im ersten Drittel, blieb Drittel zwei torlos. Im letzten Abschnitt traf Eugen Alanov zwar noch zum 5:2 für Bad Nauheim, den Rückstand konnte sein Team jedoch nicht mehr einholen. So macht Dominic Auger mit seinem Treffer zum 6:2 in der 55. Minute alles klar.

Kassel Huskies – EHC Bayreuth 6:5 (2:2, 2:1, 2:2)

Munter hin und her ging es an diesem Abend in Kassel. Der erste Treffer fiel für die Gäste aus Bayern: Sebastian Busch traf in der 5. Minute zum 0:1. Im Powerplay bescherte Toni Ritter seinem Team den 1:1 Ausgleich, bevor Valentin Busch, ebenfalls in Überzahl, den alten Vorsprung der Gäste wiederherstellen konnte. Doch erneut schaffte Kassel den Ausgleich: Jack Downing traf bei 5 gegen 4 zum 2:2. Im zweiten Drittel konnten die Huskies das Spiel zunächst drehen. Zwei weitere Treffer in Überzahl durch Manuel Klinge und Alexander Heinrich brachten Kassel zum ersten Mal mit 4:2 in Führung. Doch auch der EHC Bayreuth gab sich nicht geschlagen. In der 32. Spielminute konnte Andreas Geigenmüller den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielen. Zu Beginn des letzten Drittels traf Michael Christ in Unterzahl zum 5:3, ehe die Tigers durch einen Doppelschlag von Christopher Kasten und Martin Heider den erneuten Ausgleich zum 5:5 herstellen konnten. Am Ende war es dann Philipp Schlager, der seinen Huskies durch den Treffer zum 6:5 in der 53. Minute hart umkämpfte drei Punkte sicherte.

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 6:4 (1:0, 2:2, 3:2)

Auch die Zuschauer in Frankfurt sahen ein spannendes Spiel. Im ersten Drittel traf lediglich Matthew Pistilli und brachte die Löwen so mit 1:0 in Führung. Nach dem 1:1 Ausgleich durch Marvin Krüger erhöhte C.J. Stretch auf 2:1, ehe erneut Pistilli nach dem zwischenzeitlichen 2:2 durch Ex-Löwe Henry Martens das 3:2 herstellte. So ging es zunächst auch im letzten Drittel weiter. Zweimal konnte Frankfurt durch Tore von Pawel Dronia und Lukas Laub den Vorsprung um ein Tor erweitern, zwei Mal kamen die Falken durch Powerplay-Treffer von Justin Kirsch und Rylan Schwartz zurück. Die Entscheidung kam in der 55. Minute. Nach einer Matchstrafe für Schwartz, die eine Überzahl für Frankfurt mit sich brachte, erhöhte Clarke Breitkreuz auf 6:4 für die Löwen, die nun hinter den Bietigheim Steelers auf Platz zwei in der Tabelle stehen.  

SC Riessersee – Lausitzer Füchse 2:5 (0:2, 2:1, 0:2)

Dennis Palka sorgte durch zwei Treffer für eine 0:2 Führung für die Lausitzer Füchse nach dem ersten Drittel. Für Riessersee traf Simon Mayr zum zwischenzeitlichen 1:2, Palkas drittes Tor, diesmal in Überzahl, stellte den Vorsprung für die Gäste jedoch erneut her. Scott Campbell konnte daraufhin noch zum 2:3 verkürzen. Doch anstatt dem Ausgleichstreffer für den SC Riessersee folgten weitere Tore für die die Lausitzer Füchse. In der 48. Minute war es Patrik Parkkonen, der zum 2:4 erhöhte, bevor Teamkollege Nick Bruneteau zum 2:5 traf. Lausitz durfte somit als einziges Team die Heimreise mit Punkten im Gepäck antreten.