Fünf DEL2-Teams reichen Unterlagen für Aufstieg in die DEL einAuch Rosenheim und Landshut unter den Bewerbern

Der EV Landshut hat die Prüfungsunterlagen für die DEL eingereicht. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Der EV Landshut hat die Prüfungsunterlagen für die DEL eingereicht. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Am heutigen Freitag (23.59 Uhr) endet die Abgabefrist der einzureichenden Unterlagen für die DEL2-Teams, die sich bei einem sportlichen Aufstieg für die DEL bewerben möchten. 

Neben den Kassel Huskies, Krefeld Pinguinen und Dresdner Eislöwen haben sich offiziell auch der EV Landshut und die Starbulls Rosenheim für einen Aufstieg in die DEL beworben. 

Die beiden Neulinge unter den Bewerbern Rosenheim und Landshut betonen dabei ihre ambitionierten Ziele, mit ihren Standorten mittel- bis langfristig sich in der höchsten deutschen Eishockeyliga etablieren zu wollen. 

„Bei erfolgreicher Prüfung der Unterlagen wären wir zwar potenziell aufstiegsberechtigt, jedoch sehen wir, aus kurzfristiger Sicht, keinerlei Ambitionen für den Aufstieg. Priorität Nummer eins bleibt nach wie vor das Erreichen der Pre-Playoffs und die Etablierung in der zweiten Liga. Das Einreichen der Unterlagen bei der DEL soll vielmehr zur Einschätzung der langfristigen Standortperspektive in Rosenheim dienen“, betont Marcus Thaller, erster Vorstand der Starbulls Rosenheim.

„Nach intensiven Gesprächen und Beratungen haben wir uns dazu entschieden, erstmals die Bürgschaft, welche für einen Aufstieg in die DEL notwendig ist, zu hinterlegen. Wir wollen damit zeigen, dass wir uns als Club ambitionierte Ziele setzen und die DEL mittel- bis langfristig wieder eine Perspektive sein soll“, fasst EVL Spielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke zusammen.

Bereits im April hat die DEL und DEL2 den bestehenden Vertrag zum Auf- und Abstieg modifiziert und bis mindestens 2030 verlängert. 

In den damaligen Verhandlungen wurden die Bedingungen für die Auf- und Absteiger optimiert und vereinfacht. Eine wichtige Veränderung betrifft die Mindestkapazität der Arenen, die nun entfällt. Diese ermöglicht mehr DEL2-Vereinen die Möglichkeit, durch infrastrukturelle Anpassungen eine geeignete Arena für den Aufstieg nachzuweisen. 

„Das Stadionthema war aus unserer Sicht der wichtigste Diskussionspunkt. Bisher hätten die meisten Standorte im Prinzip ein neues Stadion bauen müssen, um in Richtung DEL zu denken. Nun spielt die Gewichtung der Platzkategorien die entscheidende Rolle. Somit könnte, überspitzt gesagt, jeder Club mit geschlossener Halle mit einigen Mühen und Anstrengungen die Kriterien erreichen. Verhandlungsergebnis war auch, dass die Lizenzgebühr auf ca. 1,4 Mio. Euro erhöht wurde. Das ist aber auch eine eigene Absicherung des Aufsteigers, denn falls es wieder eine Liga tiefer geht, siehe Bietigheim, bekommt der Club 1,25 Mio. Euro aus dieser Zahlung zurück. Damit hat man einen Puffer für die DEL2 und das hilft in der Gesamtbetrachtung“, sagt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch im Hockeyweb-Interview.

Die fünf DEL2-Klubs, die sich für den DEL-Aufstieg beworben haben, entsprechen auch der folgenden Aussage von Rudorisch: „Wir müssen es in den nächsten Jahren schaffen, vier bis sieben Standorte für den Aufstieg fit zu machen, damit wir regelmäßig einen Auf- und Absteiger zwischen DEL und DEL2 haben.“


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