Füchse beißen sich die Zähne aus - 4:2 Heimsieg

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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In einer spannenden und weitgehend fair geführten Partie konnte der schwäbische Spitzenreiter die Gäste aus der Lausitz mit 4:2 besiegen und somit den Vorspung auf den zweiten Platz ausbauen.

Das erste Drittel begannen die Hausherren gewohnt offensiv. Vom Bullypunkt weg ging es in Richtung gegnerisches Gehäuse. Die erste Möglichkeit hatte Alexander Serikow der nach nicht mal fünf Minuten den Puck aus spitzem Winkel auf den Kasten vom Gästegoalie brachte, dieser konnte den Schuss allerdings mit der Fanghand entschärfen. Zum ersten Treffer sollte es allerdings noch etwas dauern. In der elften Spielminute war es dann Brent Walton mit seinem ersten Heimspieltreffer in dieser Saison. Dieser fiel im Powerplay. Assistiert hatten ihm hierbei Andreas Geipel und Stephane Robitaille. Keine zwei Minuten danach klingelte es erneut im Kasten von Ryan MacDonald. Diesmal hatte Justin Kelly mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck getroffen. Auch hier kam das Assist von Stephane Robitaille. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Die Steelers erwischten den besseren Start ins Mitteldrittel und kamen gleich zu Beginn zu mehreren Chancen durch Kelly, Walton, Geisberger und Wrobel. Alle scheiterten jedoch an am Lausitzer Abwehrbollwerk mit Ryan MacDonald. Dann gings jedoch Schlag auf Schlag. Die Gäste aus der Lausitz konnten zwei Konter in Tore ummünzen. Zunächst traf Marvin Tepper auf Zuspiel von Shaun Sutter zum 1:2. Genau 49 Sekungen später legte erneut Shaun Sutter zum 2:2 auf. Getroffen hatte Erwin Masek. Die Steelers zunächst geschockt durch die beiden Gegentreffer gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten ihrerseits wieder ans Gehäuse des Gegners zu kommen. Doch alle Versuche schlugen fehl und somit ging es mit dem Stand von 2:2 in die Drittelpause. Im Kontrast zum Mitteldrittel stand das Schlussdrittel für die Steelers. Die Jungs um Coach Christian Brittig kamen wesentlich sicherer und konzentrierter aus der Kabine.

Die Lausitzer Konterbemühungen aus dem Mitteldrittel fanden kaum ein Durchkommen gegen die nun sehr viel sicherer agierende Defensive um den Spieler des Abends Stephane Robitaille. Keine fünf Minuten im letzten Drittel waren gespielt als die Steelers in Gestalt von Brent Walton im Powerplay zur 3:2 Führung kamen. Assistiert hatten ihm hierbei Stephane Robitaille und Alexander Serikow. Das kurz darauf folgende 4:2 wurde vom Hauptschiedsrichter wegen Torraumabseits nicht gegeben. Den Treffer des Abends erzielte dann aber Kaspar Degn welcher nach toller Vorarbeit von Andrej Kaufmann den Puck durch die Beine von Gästegoalie Ryan MacDonald zum 4:2 bugsierte. Die Lausitzer bäumten sich in den letzte Spielminuten noch einmal auf und versuchten Druck auf den Kasten von Patrick Koslow auszuüben. Doch dies sollte nichts mehr bringen und somit blieb es beim nicht unverdienten Stand von 4:2 aus Sicht der Steelers.

Das nächste Heimspiel findet am 28.09.2008 um 18:30Uhr gegen den ETC Crimmitschau statt.

(www.steelers.de)