Freiburger Eishockey vor dem Aus

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Knapp zwei

Monate ist es her, da beschloss die Stadt in einer Sondersitzung des

Gemeinderates, die lautstark umjubelte, aber in der Nutzungsdauer begrenzte,

Sanierung der maroden Freiburger Eishalle. Das Freiburger Eishockey schien vorerst einmal

gerettet - nur wenige Wochen später stellt sich die Lage jedoch völlig anders

dar und die Situation um den Freiburger Kufensport ist prekärer denn je.


Durch den Umbau sind die Wölfe gezwungen die komplette Vorbereitung, sowie die

Vorbereitungsspiele, auf fremdem Eis zu absolvieren.  Hierdurch entstehen

bereits starke finanzielle Einbussen. Umso kritischer stellt sich die Sachlage bei einer

weiteren Verzögerung in der Hallennutzung dar. Zum einen wird den Wölfen

seitens der ESBG nur an den ersten beiden Wochenenden spielfrei gewährt, zum anderen wären die Wölfe

gezwungen ab der dritten Woche ihre Heimspiele auf fremden Eis auszutragen. Die

während des gesamten Zeitraumes entstehenden Kosten - durch Umsatzeinbussen bei den

"Heimspielen", dem Kioskbetrieb, dem Merchandising,  zusätzliche

Fahrtkosten, Einbussen bei Sponsorengeldern u.s.w. - betragen zwischen 80.000,- und 150.000,-  Euro,

je nach Fertigstellungstermin der Eishalle.


Die Bürgschaft seitens der ESBG liegt den Wölfen bereits vor, so dass bei

rechtzeitiger Fertigstellung die Saison ohne weiteres für die Wölfe zu stemmen

wäre. Unter oben genannten wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist eine Saison für die Wölfe jedoch

nicht finanzierbar, so dass auch eine Einstellung des Spielbetriebs in Erwägung

gezogen werden muss. Hilfestellung seitens der Stadt ist in diesem Falle, nach der Absage am

gestrigen Montag an die Verantwortlichen der Wölfe, nicht zu erwarten. Diese

lehnte das Ansinnen der Wölfe klar ab und verweigerte jegliche finanzielle Unterstützung, durch welche

man die unverschuldeten Ausfälle, aus der nicht vorhersehbaren Entwicklung

kompensieren oder teilweise auffangen könnte.


Pressesprecher Holger Döpke hierzu: "Ich kann das Verhalten der Stadt nicht nachvollziehen. Da investiert man

2,6 Millionen Euro in die Sanierung der maroden Eishalle - um dem Eissport in

Freiburg zu erhalten - und verweigert dann Wochen später die Unterstützung, was dem "Sterben des

Eishockeys" gleich kommt. Die Sachlage stellt sich für uns deshalb so

schwierig dar, da wir keinerlei Möglichkeit hatten uns auf diese Konstellation vorzubereiten und so

die benötigten Rücklagen zu bilden. Es ist ja nicht so dass wir hier von der

Stadt einen Persilschein für den Stadtsäckel verlangen würden, jedoch kann es nicht sein,

dass wir in dieser wirtschaftlich schwierigen Situation, mit einem von uns

nicht verschuldeten Problem von der Stadt alleine gelassen werden. Um es nochmals klar und deutlich

zu sagen, uns geht es hierbei ausschließlich um die zusätzlich anfallenden

Mehrkosten, die Planungen für die Saison selbst sind in finanzieller Hinsicht abgeschlossen.

Sollte hier jedoch kein Umdenken statt finden, sieht sich die Wölfe GmbH

gezwungen den

Spielbetrieb vor Beginn der aktuellen Saison einzustellen."

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