Freiburg: Torhüter Dirksen erhielt Förderlizenz für Landsberg

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Benjamin Dirksen wurde mit einer Förderlizenz

für den EV Landsberg ausgestattet. Schon am Sonntagabend hütete er das Tor

für den Zweitligisten beim Auswärtsspiel in Garmisch-Partenkirchen. Da

Landsberg derzeit keinen einsatzfähigen Torhüter zur Verfügung hat, drohte

der Partie Riessersee - Landsberg eine Absage.  Die Wölfe GmbH, die mit

Dirksen und Mathis gleich zwei Torhüter in den eigenen Reihen hat, die mit

einer Förderlizenz ausgestattet werden können, wurde gestern von ESBG -

Geschäftsführer Oliver Seeliger angerufen und gebeten die Möglichkeit zu

prüfen, einen der beiden Torhüter für das heutige Spiel in Garmisch

abzustellen. Geschäftsführer Seeliger wollte, nach dem Ausfall der Partie

Bietigheim - Regensburg, eine weitere Spielabsage für den  aktuellen

Spieltag  unbedingt vermeiden.

 

Nach Rücksprache mit Wölfe-Trainer Peter Salmik

und Torhüter Benjamin Dirksen wurde die Förderlizenzvereinbarung mit

Landsberg getroffen.

 

 

Dirksen

konnte die Niederlage der Lechstädter beim SC Riessersee nicht verhindern.

Er hatte jedoch mit einer guten Leistung großen Anteil daran, dass diese mit

6:8 (2:2, 2:5, 2:1) noch im Rahmen geblieben ist. Zur Erinnerung, Landsberg

verlor seine beiden letzten Spiele mit 2:12 (Landshut) und 3:17 (Essen).

 

Zur Notwendigkeit der Förderlizenz ist es durch

den Ausfall der drei etatmäßigen Torhüter Endras, Reichelmeir und Tanzer

gekommen. Andernfalls hätte die Partie abgesagt werden müssen. EHC-Online

hatte nach dem Spiel, bei dem Dirksen 85 Schüsse abwehren musste, die

Gelegenheit kurz telefonisch mit dem Wölfe - Backup zu sprechen:


 

Hallo Benjamin, wann hast du von

deinem möglichen Einsatz für den EV Landsberg beim Spiel in Garmisch

erfahren?

"Ich habe davon am Donnerstagabend in der zweiten Drittelpause des

Juniorenspiels erfahren, die endgültige Entscheidung kam dann kurz nach

Mitternacht."

 

Wie haben dich die Landsberger

aufgenommen?

"Naja, die Spieler in Landsberg sind momentan sehr frustriert und brachen

demzufolge natürlich nicht gerade in Jubelstürmen aus, viele von ihnen haben

auch nicht mit einem Spiel gerechnet. Da ich aber die Gebrüder Nörenberg aus

unserer gemeinsamen Zeit in Köln kenne, war es ok."

 

Wie lief das Spiel aus deiner Sicht?

"Wir gerieten schnell in Rückstand und hatten bei einigen unserer Tore etwas

Glück. Der SCR war die bessere Mannschaft, was aber unter den aktuellen

Umständen auch nicht wirklich verwunderlich ist."

 

Gab es seitens der Landsberger schon

Anfragen für zukünftige Einsätze?

"Ich habe nach dem Spiel mit dem Trainer der Landsberger, Fred Ledlin,

gesprochen und diese waren grundsätzlich nicht abgeneigt. Momentan ist es

aber noch zu früh, etwas genaueres zu sagen."

 

(www.ehcf.de)