Freiburg: Sieg im Penaltyschießen in Duisburg

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Die Wölfe Freiburg haben den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am Sonntagabend sind die Wölfe beim Tabellenzweiten EV Duisburg mit 2:1 nach Penaltyschießen als Sieger vom Eis gegangen. Der neue Trainer Doug Bradley konnte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern. Dabei standen die Vorzeichen schlecht, denn in Willaschek, Paule (beide gesperrt) und Fox (Fußverletzung) fehlten gleich drei Stammspieler. Da Bradley somit nur vier Verteidiger zur Verfügung gehabt hätte, erteilten die Augsburger Panther kurzfristig Förderlizenzspieler David Danner die Freigabe - Danner fuhr am Nachmittag von Köln (wo der AEV an diesem Tag gastierte) nach Duisburg und schlüpfte ins Rothaus-Dress. "David hat ein starkes Spiel gemacht, ohne ihn hätten wir nicht gewonnen", sagte Bradley.

Ausschlaggebend für den Wölfe-Sieg war aber vor allem das an diesem Abend vorzügliche Penaltykilling. Der ausgesprochen einseitig pfeifende Schiedsrichter Langer sorgte mit vielen umstrittenen Strafen dafür, dass sich die Wölfe fast permanent dem Duisburger Powerplay erwehren mussten, mehr als 8 Minuten sogar in doppelter Unterzahl bei 3-5. Gleichwohl gelang den Füchsen kein einziger Treffer bei numerischer Überlegenheit. Nach dem Führungstor von Waginger in der 13. Minute war es immer wieder Keeper Christian Bronsard, der die Wölfe mit einer "fantastischen Leistung" (Bradley) im Spielt hielt. Überhaupt kämpfte die gesamte Mannschaft verbissen um den Erfolg. Bis zur 55.Minute hatten Mares (2), Palmer und Zelenka mehrere große Breakchancen ausgelassen, ehe Lipsett doch noch der Ausgleich gelang. In den Schlussminuten gelang es dem EVD bei einem erneuten 5:3-Powerplay nicht, den Siegtreffer zu erzielen. Zwar brachten die Duisburger in der Verlängerung den Puck doch noch hinter die Linie, Schiri Langer verweigerte dem Treffer jedoch wegen Torraumabseits die Anerkennung. Im Penaltyschießen trafen dann alle Wölfe-Schützen (Mares, Palmer, Lipsett, Zelenka).

Nach der Niederlage des SC Bietigheim in Essen haben die Wölfe nun wieder drei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz. Am kommenden Freitag empfangen die Südbadener um 20 Uhr den EC Bad Tölz in der Franz-Siegel-Halle.

Tore:

1:0 (12:20) 4-4 Waginger (Boisvert/Kienass)

1:1 (54:14) Lipsett (Laylin/Khaidarow)

1:2 (65:00) Lipsett (Penalty)


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