Freiburg: Erster Heimerfolg der Wölfe Freiburg in der 2. Liga

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Mit einem 3:2 und drei Punkten bestritten die Wölfe Freiburg ihre Heimpremiere gegen die Lausitzer Füchse am Sonntag erfolgreich. In den ersten Minuten waren die Freiburger wenig organisiert und die Sachsen nutzten dies zum 0:1 und wenig später zum 0:2. Freiburgs Defensive war hier sehr konfus und auch in der Offensive fehlte die Laufbereitschaft und die Präzision. Trainer Peter Salmik reagierte in der Drittelpause und setzte Jeff White, dessen Tage – sollte nicht eine Leistungsexplosion erfolgen – im Breisgau gezählt sein dürften, auf die Bank. Zudem zog Roman Kadera das Wölfe Spiel komplett an sich. Mit exzellenter Technik, viel Eiszeit und präzisem Passspiel brachte er Leben in die Offensive der Breisgauer. So kam es auch durch ein Foul an Mares zu einem Penalty, den der Wölfe Stürmer sicher zum 1:2 verwandelte. In doppelter Überzahl legte der überragende Kadera perfekt für Vozar auf, der nur noch zum 2:2 einzuschieben brauchte.

Im letzten Abschnitt gelang dann Capraro der verdiente 3:2 Siegtreffer. Die Wölfe versäumten es allerdings zahlreiche Chancen zu verwerten und somit den Erfolg frühzeitig sicherzustellen. Weißwasser hatte das Spiel im ersten Drittel dominiert, es aber versäumt das Match vorzeitig durch weitere Tore zu entscheiden. Die Wölfe kamen durch Kadera wieder uns Spiel und erkämpften sich diese drei Punkte mit einer Energieleistung. Die großen Probleme der Wölfe im Abwehrbereich waren allerdings unübersehbar, mit den Ausnahmen Robert Hoffmann und Jochen Molling, die beide stark spielten. Auch das Powerplay der Wölfe ist noch nicht auf dem Niveau der 2. Liga angekommen – hier wartet Arbeit auf Coach Peter Salmik. Aber die Einstellung des Teams stimmt und der vermeintlich sichere Absteiger hat ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben. (dim)

Wölfe Freiburg - Lausitzer Füchse 3:2 (0:2, 2:0, 1:0)

Tore:

0:1 (06:49) Klenner

0:2 (09:45) Saggau (Klenner, Straube, 5/4)

1:2 (35:21) Mares (Penalty)

2:2 (39:37) Vozar (Kadera, Hoffmann, 5/3)

3:2 (48:21) Capraro (Kucharcik, Hubbauer)