Frankfurt und Bietigheim legen vor – Crimmitschau überraschtDEL2 kompakt

Die Löwen Frankfurt gewannen das erste Halbfinalspiel gegen die Kassel Huskies. (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt gewannen das erste Halbfinalspiel gegen die Kassel Huskies. (Foto: dpa/picture alliance)
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Play-off-Halbfinale:

Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
Play-off-Stand: 1:0

Vor 6990 Zuschauern gewann Frankfurt das erste Hessenderby im Rahmen der Halbfinal-Serie gegen Kassel. In einem mitreißenden Spiel legten die Löwen durch Maximilian Gläßl (14.) und Brett Breitkreuz (16.) innerhalb von zwei Minuten vor. Das zweite Drittel war jedoch erst 35 Sekunden alt, als Braden Primm der Anschlusstreffer für Kassel gelang. Die Anfangsphase des letzten Drittels brachte die Entscheidung. Richard Mueller stellte auf 3:1 (43.), ehe Kassel nur 29 Sekunden später einen Penalty vergab. So traf Mueller in der 49. Minute in doppelter Überzahl zum 4:1. Kassels Carter Proft hatte zuvor fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks kassiert.

Bietigheim Steelers – ESV Kaufbeuren 5:4 (3:3, 1:0, 1:1)
Play-off-Stand: 1:0

Einen Tag der offenen Tür erlebten die 3187 Zuschauer im ersten Drittel in Bietigheim. Nach knapp acht Minuten hatten Dominic Auger und Marcel Rodman zum 2:0 für die Steelers getroffen. Doch der ESVK schlug durch drei Tore von Jere Laaksonen (13.), Jonas Wolter (15.) und Branden Gracel (17.) innerhalb von nur vier Minuten zurück. In Überzahl gelang Auger aber kurz darauf das 3:3 (18.). Die Tore von Matt McKnight (34.) und erneut Rodman (43.) brachten die Vorentscheidung, allerdings machte es der ESVK mit dem Anschlusstreffer von Daniel Oppolzer (44.) noch einmal spannend.

Play-downs; 2. Runde:

Starbulls Rosenheim – Eispiraten Crimmitschau 4:6 (1:2, 0:2, 3:2)
Play-down-Stand: 0:1

Eine Überraschung gab es zum Auftakt der entscheidenden Play-down-Runde in Rosenheim. Dort führten die Starbulls zwar durch Yannick Wenzel, dann danach jedoch zog der Letzte der Hauptrunde nach Treffern von Jason Pinizzotto, Bernhard Keil, Ivan Ciernik und Martin Bartek auf 4:1 davon. Joonas Valkonen und Manuel Edfelder gelang der Anschluss, doch Keil schickte sein Team mit dem 5:3 der Eispiraten endgültig auf die Siegerstraße. Mit einem zusätzlichen Feldspieler gelang Greg Classen das 4:5 (59.). Nach dem Empty-Net-Goal von Patrick Pohl war dann aber endgültig alles klar.