Frankfurt neuer Spitzenreiter - erste Niederlage für die EispiratenDEL2 kompakt

Wade MacLeod traf zweimal für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)Wade MacLeod traf zweimal für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Wölfe Freiburg — Tölzer Löwen 6:3 (2:2, 3:1, 1:0)

Nach dem 6:3-Heimerfolg über die Tölzer Löwen dürfen die Wölfe Freiburg ihren ersten ’Dreier“ der Saison feiern. Bereits nach 51 Sekunden brachte Marcel Rodman die Gäste mit 1:0 in Führung, in der neunten Spielminute glich Alexander Brückmann in Überzahl zum 1:1 aus. Andreas Schwarz stellte durch einen Powerplay-Treffer den vorherigen Spielstand wieder her, doch erneut konnten die Hausherren, diesmal durch ein Überzahltor von Jannik Woidtke, ausgleichen. Dank Niko Linsenmaier (Überzahl) gingen die Wölfe im zweiten Drittel erstmals in Führung. Doch auch den Löwen gelang der Ausgleich — Philipp Schlager traf zum 3:3. Die restlichen drei Treffer fielen auf Seiten der Gastgeber. Zunächst war Marc Wittfoth in Unterzahl erfolgreich, 21 Sekunden vor der Pause erhöhte Tobias Kunz im Powerplay auf 5:3, ehe erneut Kunz in der 48. Minute für den 6:3-Endstand sorgte.

EC Bad Nauheim — EHC Bayreuth 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)

In Bad Nauheim fiel der erste Treffer nach einem torlosen ersten Drittel in der 23. Minute, als Luca Gläser die Tigers mit 1:0 in Führung brachte. Cody Sylvester glich in der 37. Spielminute zum 1:1 aus. Lediglich eine Minute später netzte Daniel Ketter zum 2:1 ein, das bis zum Ende des Spiels bestehen blieb.

Bietigheim Steelers — Ravensburg Towerstars 7:5 (3:1, 2:4, 2:0)

Ganze zwölf Treffer fielen am Abend in Bietigheim. Auch hier waren zunächst die Gäste erfolgreich und gingen durch ein frühes Tor von Vincenz Mayer mit 1:0 in Führung. Die Steelers blieben davon jedoch unbeeindruckt und drehten die Partie innerhalb von nur sieben Minuten. Den Anfang machte in der achten Spielminute Matt McKnight, Tyler McNeely sorgte für das 2:1, Alexander Preibisch erhöhte auf 3:1. Im zweiten Drittel kämpften sich die Towerstars durch ein Shorthanded-Goal von Thomas Supis und einen Powerplay-Treffer von Artus Kruminsch auf 3:3 zurück. Norman Hauner und René Schoofs brachten die Steelers danach wieder mit 5:3 in Führung, ehe ein Doppelschlag der Gäste (erneut Kruminsch und Adam Lapsansky) den erneuten Ausgleich herbeiführte. Mit 5:5 ging es also ins letzte Drittel, in dem die Steelers das Spiel letztendlich doch für sich entschieden. In der 55. Spielminute traf Justin Kelly zum 6:5, Benjamin Zientek machte mit seinem Treffer zum 7:5 den Heimsieg der Steelers perfekt.

Dresdner Eislöwen — Heilbronner Falken 3:4 (1:1, 1:0, 1:2, 0:1) n.V.

In Dresden konnte der Sieger erst in der Verlängerung ermittelt werden. Auch hier ging das Gästeteam mit 1:0 in Führung — Brad Ross traf in der dritten Spielminute in Überzahl. Tomas Schmidt glich rund fünf Minuten später zum 1:1 aus. Der nächste Treffer fiel erst in der 32. Spielminute, als Dominik Grafenthin zum 2:1 für seine Eislöwen einnetzte. Im dritten Drittel sorgte Justin Kirsch für den 2:2 Ausgleich, nur 59 Sekunden später traf Matt Siddall in Überzahl zum 3:2. Brandon Alderson erzwang mit seinem Treffer zum 3:3 in der 54. Spielminute die Verlängerung — hier dauerte es nur 41 Sekunden, bis Jordan Heywood den Falken den Zusatzpunkt sichern konnte.

Löwen Frankfurt — Lausitzer Füchse 9:2 (2:1, 6:1, 1:0)

Auch die Zuschauer in Frankfurt sahen ein torreiches Eishockeyspiel. Nach einem Überzahltreffer von Viktor Lennartsson drehten die Löwen das Spiel gleich im ersten Drittel, nachdem Nils Liesegang und Matthew Pistilli erfolgreich waren. Im zweiten Spielabschnitt legten die Gastgeber dann so richtig los. In der 24. Minute netzte Tim Schüle in Überzahl zum 3:1 ein, Wade MacLeod erhöhte keine Minute später auf 4:1 und C.J. Stretch sorgte für einen 5:1-Zwischenstand nach 27. Minuten. Viktor Lennartsson markierte in der 34. Minute noch das 5:2, für die Gäste war dies allerdings der letzte Treffer. Nils Liesegang verwandelte daraufhin einen Penalty, auch Pistilli traf ein weiteres Mal und Brett Breitkreuz sorgte kurz vor der zweiten Pause sogar noch für das achte Löwen-Tor. Im dritten Drittel trug sich auch Wade MacLeod ein zweites Mal in die Torschützenliste ein und setzte den Endstand auf 9:2 fest.

Eispiraten Crimmitschau — ESV Kaufbeuren 0:4 (0:2, 0:2, 0:1)

Torlos blieben an diesem Abend nur die Eispiraten Crimmitschau. Durch Treffer von Jere Laaksonen (Überzahl) und Daniel Haase stand es nach 20 Minuten 2:0 für die Gäste aus Kaufbeuren. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Max Schmidle mit einem Powerplay-Treffer auf 3:0. Joona Karevaara steuerte in der 56. Minute noch seinen Treffer zum 4:0 Auswärtssieg bei. Durch die Niederlage der Eispiraten rutscht Crimmitschau (punktgleich mit Bietigheim auf Platz zwei) auf den dritten Tabellenplatz ab — neuer Tabellenführer sind, mit zwei Punkten Vorsprung, die Löwen Frankfurt.


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