Frankfurt nach Derbysieg weiter vorne - Ernüchterung in KasselDEL 2 kompakt: 3. Spieltag - Landshut macht es zweistellig

Drei Frankfurter Torschützen auf einem Bild - Dylan Wruck (li.), Rylan Schwartz (mi.) und Ex-Husky Ryon Moser (re.) (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)Drei Frankfurter Torschützen auf einem Bild - Dylan Wruck (li.), Rylan Schwartz (mi.) und Ex-Husky Ryon Moser (re.) (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)
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Die Partien im Überblick:

Kassel Huskies – Löwen Frankfurt 1:6 (1:2, 0:2, 0:2)

Kassel hatte vor dem Spiel einiges wiedergutzumachen, nachdem null Punkte nach dem ersten Wochenende auf dem Punktekonto standen. Zunächst begann alles nach Plan: Lois Spitzner (12.) konnte in doppelter Überzahl die Huskies in Führung bringen. Frankfurt machte aber anschließend ernst und drehte die Partie durch Pierre Preto (17.) im Powerplay und Tomas Sykora (19.) per Unterzahltreffer. Manuel Strodel (22.) erneut in Unterzahl und Dylan Wruck (32.) machte das Ergebnis dann deutlich. Die Blamage für Kassel noch nicht genug, kamen noch zwei weitere Tore für die Löwen hinzu. Ein Endstand von 1:6 und dadurch weiterhin punktlose Kassel Huskies stehen am Ende dieses Derbys zu Buche.  

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 5:1 (1:0, 2:0, 2:1)

Auch die Breisgauer aus Freiburg hatten noch keine Punkte auf ihrem Konto nach dem ersten Wochenende. Doch diesmal lief alles nach Plan gegen die Puzzlestädter. Nick Pageau (11.) erzielte im ersten Abschnitt die Führung. Auch im Mitteldrittel war Freiburg erfolgreich und schraubte durch Nikolas Linsenmaier (37.) und Jordan George (37.) die Führung aus. Zwei weitere Tore in den letzten 20 Minuten für die Wölfe machten es noch deutlicher. Lediglich Georgiy Saakyan (60.) konnte noch den Ehrentreffer auf die Anzeigetafel für die Towerstars bringen, änderte aber nichts mehr an der Niederlage seiner Mannschaft.

ESV Kaufbeuren – Eispiraten Crimmitschau 4:5 (2:3, 1:0, 1:1 / 0:1) n.P.

Starke Crimmitschauer wollten ihre Form auch im Allgäu bestätigen. Ein munteres erstes Drittel mit bereits fünf Toren brachte einen 2:3-Zwischenstand. Fabian Koziol (34.) konnte für Kaufbeuren im Mittelabschnitt den Ausgleichstreffer erzielen, womit es auch ins letzte Drittel geht. Filip Reisnecker (43.) konnte mit dem dritten Powerplaytreffer für die Eispiraten die erneute Führung erzielen. Sören Sturm (56.) glich aber wieder aus und sicherte seinen Jokern den Punkt nach Ablauf der 60 Minuten. Die Zuschauer bekamen das volle Programm geboten, ehe Scott Feser den entscheidenden Penalty verwandeln konnte und seiner Mannschaft aus Sachsen mit dem Auswärtssieg den dritten Sieg im dritten Spiel bescherte.

Selber Wölfe – EV Landshut 1:10 (1:1, 0:3, 0:6)

Die Wölfe aus Selb mit einem soliden Saisonstart wollten ihre Form bestätigen gegen die Niederbayern. Zunächst schien dies auch durch Brett Thompson (5.) zu gelingen. Lukas Mühlbauer (20.) konnte aber durch einen Shorthander kurz vor der ersten Pause noch ausgleichen. Mit zunehmender Spieldauer verloren die Wölfe dann zunehmend den berühmten Faden, wodurch das Ergebnis immer deutlicher wurde. Nach drei Toren der Gäste stand es bereits 1:4 nach dem zweiten Drittel. Doch der EVL hörte nicht auf, spielte sich förmlich in einen Rausch und machte es am Ende sogar noch zweistellig – 1:10 hieß es am Ende der Partie aus Sicht der Gastgeber. 

Lausitzer Füchse – Tölzer Löwen 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)

Mit ordentlich Rückenwind kamen die Tölzer nach Weißwasser, um auch hier wieder zu punkten. Doch es kam ganz anders. Clarke Breitkreuz (8.) und Peter Quenneville (14.) brachten die Füchse im Anfangsdrittel in Führung und ließen den Gästen keine Chance. Auch den Mittelabschnitt entschieden sie für sich. Peter Quenneville (22.) baute die Führung mit seinem zweiten Treffer weiter aus. Im Schlussdrittel konnte Toni Ritter (49.) mit einem Shorthander alles klar machen. Nur Neuzugang Lukas Vantuch (59.) erzielte kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer für die Oberbayern, betrieb damit aber nur Ergebniskosmetik.  

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Beide Mannschaften kamen mit einem Sieg am ersten Wochenende in den dritten Spieltag. Nach einem torlosen und ausgeglichenen ersten Drittel legten die Falken einen ordentlichen Schritt zu. Durch Jeremy Williams (23.) und einem Doppelpack von Karl Fabricius (28., 31.) kam Heilbronn dem Heimsieg nahe und legte zu Beginn des Schlussabschnitts durch Julian Lautenschlager (42.) erneut nach. Am Ende war es dann ein verdienter und deutlicher Heimsieg gegen schwache Gäste aus Dresden. Außerdem durfte sich Falken-Goalie Arno Tiefensee über einen Shutout freuen.

Bayreuth Tigers – EC Bad Nauheim 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)

Der doch eher favorisierte Gast aus Bad Nauheim konnte seiner Rolle gerecht werden, auch wenn die Tigers enorm dagegen ankämpften. Nach einem torlosen ersten Drittel konnte Christoph Körner (36.) den Bann brechen und den Führungstreffer für die Teufel erzielen. Mick Köhler (38.) baute die Führung sogar noch aus. Im letzten Drittel brachte Christian Kretschmann (44.) Bayreuth noch heran. Dennoch reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Bad Nauheim entführte drei Punkte aus Oberfranken und klettert dadurch auf den dritten Tabellenplatz.  


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