Finaleinzug nach 5:2 Derby-Sieg gegen die Falken!DEB-Pokal Bietigheim Steelers

Finaleinzug nach 5:2 Derby-Sieg gegen die Falken!Finaleinzug nach 5:2 Derby-Sieg gegen die Falken!
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Den besseren Start ins Halbfinale erwischten dabei die Hausherren. Markus Gleich hatte von der blauen Linie abgezogen. Domenic Bartels aber reagierte glänzend und entschärfte die Situation. Die Steelers fortan die aktivere Mannschaft, sodass die Falken schon zu Beginn der Partie in die Kiste mit den Nickeligkeiten greifen mussten, um den Bietigheimer Spielfluss zu unterbinden. Eine Sekunden vor Ablauf einer Heilbronner Strafe klingelte es dann doch im Gehäuse der Falken. Auf Zuspiel von Doug Andress brachte René Schoofs seine Mannschaft in Führung (7.). Postwendend gelang David Fischer aber der Ausgleich für die Kätchenstädter. Luigi Calce hätte für die Gäste auf 2:1 erhöhen können, traf aber den fast leeren Bietigheimer Kasten nicht. Nach einem weiteren Foul der Falken entschied Hauptschiedsrichter Carsten Lehnhart zu Recht auf Penalty. PJ Fenton trat an, fand aber in Domenic Bartels seinen Meister. Die Gäste blieben in der Folge ein unangenehmer Gegner, dennoch gelang den Hausherren der erneute Führungstreffer. Auf Zuspiel von Ralf Herbst traf Mark Heatley zum 2:1 Pausenstand (15.).

Beide Mannschaften starteten mit offenem Visier ins Mitteldrittel. Den Falken war dabei kurzzeitig ein Vorteil in Form eines Powerplays vergönnt. Doch wie so oft machten die Gäste zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Die Steelers indes spielten clever nach vorn und lauerten auf ihre Gelegenheiten. Dabei erwies sich einmal mehr das Powerplay als Waffe. David Rodman setzte PJ Fenton in doppelter Überzahl mustergültig in Szene und dieser vollstreckte zum 3:1 (30.). Im Konter hatte PJ Fenton sogar die Chance auf 4:1 zu erhöhen. Die Falken aber hatten Glück und Domenic Bartels der einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte. Beide Seiten kämpften. Die Steelers um einen weiteren Treffer. Die Falken um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch ein Treffer wollte im Mitteldrittel nicht mehr fallen und so blieb es nach 40 Minuten bei einem Spielstand von 3:1.

82 Sekunden nach Wiederanpfiff durften sich die Bietigheimer Fans erneut über ein Powerplaytor freuen. Nach Zuspiel von René Schoofs und Phillip Quinlan nagelte Doug Andress den Puck von der blauen Linie zum 4:1 in´s Netz. Die Falken zeigten sich in der Vorwärtsbewegung nun wieder aktiver und wurden belohnt. Michail Kozhevnikov hatte auf Zuspiel der Gebrüder Carciola zum 4:2 getroffen (49.). Die Gäste aus der Käthchenstadt witterten nun Morgenluft und berannten das Gehäuse der Hausherren. Diese Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil, die Steelers konnten sogar noch einmal nachlegen. Mark Heatley sorgte in der 56. Spielminute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für den endgültigen Todesstoß gegen die Falken.