Festung Ellental bleibt uneinnehmbar

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das Tor zum Finale in der zweite Eishockeybundesliga steht für die Steelers nach dem dritten Siege gegen die Lausitzer Füchse weit offen. Mit 4:1 fertigte der Hauptrundenerste die Gäste aus der Lausitz vor 2.134 Zuschauern ab und hat nun vier Matchbälle in der Halbfinalserie.

Die Hausherren erwischten dabei einen perfekten Start. Drei Minuten und 33 Sekunden leuchteten auf der Anzeige im Ellental, als die Fans das 1:0 ihrer Steelers feierten. Justin Kelly hatte aus kurzer Distanz eingeschoben. Alexander Serikow und Brent Walton assistierten. Auch im zweiten Drittel zeigte der Paradesturm der Schwaben seine Extraklasse. Erneut war es Justin Kelly (22.), der die Füchse kurz nach Wiederanpfiff eiskalt erwischte. „Die Reihe ist derzeit einfach der Wahnsinn.“ lobte Christian Brittig seinen ersten Sturm, dessen Chancenverwertung auch im dritten Spiel gegen die Füchse entscheidend war.

Auch das zwischenzeitliche 3:0 ging auf das Konto des schwäbischen Topsturms. Alexander Serikow, der zuvor von Carsten Gosdeck abseits des Spiels gefoult wurde, nutze die große Strafe gegen die Füchse zum entscheidenden Drei-Tore-Vorsprung (33.). „Wir müssen im Moment zu viel investieren, weil wir permanent in Rückstand geraten.“ analysierte Füchse-Coach Thomas Popiesch nach dem Spiel und ergänzte: „Meine Mannschaft macht dies auch, erarbeitet sich dabei gute Chancen und wird aber leider nicht belohnt. Noch nicht!“

Grund zum Jubel hatte der Gästetrainer dann aber doch noch, als seine Mannschaft per 5-gegen-3-Überzahlspiel zum 3:1 einnetzte. Kenny Roche überwand den erneut starken Sinisa Martinovic (43.) und verdarb ihm damit seinen dritten Play-Off-Shut-Out. Für den 4:1 Endstand sorgte schließlich Max Seyller, der seine derzeit bestechende Form mit seinem dritten Play-Off-Treffer kröhnte. „Nicht nur Max Seyller, sondern alle vier Sturmreihen gehen im Moment ein hohes Tempo. Das ist unser Vorteil und das macht uns derzeit so stark.“ kommentierte Christian Brittig die Frage nach der Leistung seiner Nummer sechs.

Bereits übermorgen geht es für die Steelers wieder auf die lange Reise in Richtung der Lausitz. Um 19.30 Uhr kommt es zum vierten Aufeinandertreffen der beiden Teams und Thomas Popiesch erinnerte die Gäste der Pressekonferenz nochmals daran: „Bietigheim hat schon einmal eine Serie 3:0 geführt, im entscheidenden Spiel eine Minute vor Schluss geführt und dennoch verloren. Es ist noch nicht vorbei!“

(Oliver Mayer - www.steelers.de)