Feodor Boiarchinov bleibt EislöweVertragsverlängerung in Dresden

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"Feo ist aktuell nicht zu beneiden. Er hatte bereits in der Serie mit Verletzungen zu kämpfen und konnte in der entscheidenden Phase aufgrund seines Innenbandanrisses nicht für sein Team eintreten. Wir wissen um seinen Kampfgeist und seine Leidenschaft und können uns nur zu gut vorstellen, wir schwer ihm die letzte Zeit gefallen ist. Uns war es deshalb ein Bedürfnis, gerade in dieser schweren Phase ein Zeichen zu setzen und Feo weiter an uns zu binden", sagt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel. 

"Es freut uns sehr, dass Feo sich für den Standort Dresden entschieden hat und wir weiterhin auf einen jungen Spieler mit viel Potenzial zurückgreifen können. Trotz seines Verletzungspechs hat man in der Saison gesehen, welche wichtige Position er sich mit seinem Ehrgeiz, seiner Leidenschaft und Dynamik in der Mannschaft erarbeitet hat", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. 

"Ich habe eine emotionale Saison hinter mir. Es ist unglaublich, wie die Dresdner Fans die Spieler mit verschiedenen Aktionen unterstützen. Ich möchte mich noch einmal für den großen Zuspruch im Rahmen der Becherwurfaktion, die vielen aufmunternden Worte in den letzten Wochen und das Vertrauen des Klubs bedanken. Nach meiner letzten Operation bin ich zwar noch auf die Gehhilfen angewiesen, aber ich blicke zuversichtlich nach vorn und freue mich auf ein weiteres Jahr in Dresden", sagt Feodor Boiarchinov. 

Feodor Boiarchinov durchlief die Nachwuchsschule der Eisbären Berlin und spielte vor seinem Wechsel nach Dresden für die Hannover Indians. In der abgelaufenen Serie stand der Deutsche mit russischen Wurzeln in 33 Spielen für die Dresdner Eislöwen auf dem Eis und erzielte dabei fünf Tore und gab elf Assists. Ein Teilriss des Innenbandes am rechten Kniegelenk stoppte den 21-Jährigen Mitte Januar und machte kürzlich eine weitere Operation notwendig, die gut verlaufen ist.