Falken: Viertelfinal-Heimrecht trotz klarer Niederlage gesichert

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Zum letzten Hauptrundenspiel in Bremerhaven traten die Heilbronner Falken

nur mit einem Minikader an. Es fehlten neben den Langzeitverletzten Caudron

und Igor Filobok auch Verteidiger Fischer, Torwart Brückmann (beide

Mannheim), MacNeil (Rückenprobleme), Hackert (Leiste) und Pyka (gesperrt).

Zudem war Föli-Goalie Vogl für Ingolstadt im Einsatz, Ersatztorhüter Amon

verletzt und Jugendgoalie Dürr bei den Junioren im Kasen. Somit standen Rico

Rossi nur sechs Stürmer, sieben Verteidiger und ein Torhüter zur Verfügung.

Dementsprechend stellte der Coach auch die Reihen zusammen. Jungverteidiger

Müller stürmte mit Calce und Birbraer, Schütz fungierte im Angriff neben

Edwardson und Schietzold und Brückner rückte zu Samendinger und Petrozza.

Die Überzahl an Verteidigern nutzte jedoch nichts. Bereits nach fünf Minuten

lagen die Gäste mit 0:2 zurück. Falloon mit einem Schlagschuss und Sekera

mit einem Schlenzer hatten getroffen (2., 5.). Die Falken kamen kaum

gefährlich ins gegnerische Drittel und im seltenen Notfall war immer

Hausherren-Goalie Michaud zur Stelle. Selbst bei fünf-gegen-fünf schnürten

die Pinguine die Falken immer wieder im eigenen Drittel ein. Als ob der

Kader nicht sowieso schon klein genug gewesen wäre, brachten sich die Falken

durch Strafzeiten selbst in Bedrängnis. Als mit Power und Anderson gleich

zwei Akteure auf dem Sünderbänkchen Platz genommen hatten, überstanden die

Gäste die doppelte Unterzahl zwar unbeschadet, doch als Power zurückkehrte,

musste Mastic erneut hinter sich greifen. Eine unübersichtliche Situation,

in der keiner wusste, wo genau sich die Hartgummischeibe befand, nutzte

Holzmann zum 3:0 der Hausherren (19.).

Das zweite Drittel begann wie es endete - mit einem Tor für die Fischtown

Pinguins. Birbraer leistete sich einen Fehlpass, der im weiteren Verlauf bei

Forster landen sollte, und dieser hatte keine Mühe einzunetzen (22.).

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war auch klar, dass Torhüter Mastic wohl

nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte. Nach diesem Tor ließen es die

Gastgeber etwas ruhiger angehen, wodurch auch die Falken zu Chancen kamen.

So scheiterte zunächst Petrozza an Michauds Schoner (24.). Fünf Minuten

später verpasste Schütz nur knapp einen Querpass von Petrozza (29.).

Im Schlussabschnitt ließ Rico Rossi wieder Verteidiger Verteidiger sein und

stelle auf zwei Reihen um. Calce rückte zu Edwardson und Schietzold,

Birbraer zu Samendinger und Petrozza. In der Abwehr herrschten dagegen keine

konsequenten Zuordnungen, sodass jeder mal mit jedem verteidigen durfte.

Besonders Birbraer schien sich in seiner neuen Reihe wohl zu fühlen. Sowohl

in der 42. als auch in der 46. Minute hatte er das 4:1 auf dem Schläger,

scheiterte jedoch noch an Michaud. Die größte Chance in diesem Abschnitt

hatte wohl Calce, der den Puck freiliegend nicht über die Linie brachte

(50.). Sechs Minuten vor Schluss war es dann soweit. Birbraer wurde für

seine Arbeit belohnt und erzielte den Ehrentreffer für die Falken (54.).

Damit endet die Hauptrunde für die Falken. Der Mini-Kader hat sich nie

aufgegeben, obwohl wegen der limitierten Möglichkeiten die Chance auf einen

Sieg freilich gering war.



Trotzdem haben die Falken nach der gestrigen Entscheidung auf der

Gesellschafterversammlung der ESBG hinsichtlich des Playoff-Ausschlusses der

Tölzer Löwen das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale sicher, nachdem zudem

Ravensburg heute Landshut besiegte und der HEC damit von Landshut nicht mehr

eingeholt werden kann. Jetzt geht es nur noch darum, ob Platz drei gegen

Ravensburg behauptet werden kann. Die Oberschwaben liegen drei Punkte

zurück, haben aber am letzten Wochenende noch die Chance, die Falken in den

Spielen in Bad Tölz und gegen Schwenningen zu überholen. (LL/SB)



Fischtown Pinguins Bremerhaven - Heilbronner Falken 4:1 (3:0, 1:0, 0:1)

Tore: 1:0 Falloon 3., 2:0 Sekera 5., 3:0 Holzmann 19. 5-4, 4:0 Forster 22.,

4:1 Birbraer 53.

Strafminuten: Bremerhaven 8, Heilbronn 14; Schiedsrichter:

Györgyicze; Zuschauer: 1.710


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