Falken: Mastic hält drei Punkte fest

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Es war ein schönes Geburtstagsgeschenk, das sich Heilbronns Torhüter Marek

Mastic am Sonntag in Dresden selbst machte. Nur ein Gegentor, drei Punkte,

Spieler des Abends und statistisch der beste Goalie der Liga. Kein Wunder

also, dass Mastic den Heimweg nach Heilbronn gemeinsam mit seinen

Teamkollegen sehr entspannt antrat. Dabei war der 2:1 Sieg gegen seinen

Ex-Arbeitgeber ein hartes Stück Arbeit.

Die Falken standen kurz vor Dresden im Stau, was den Spielbeginn um eine

halbe Stunde hinauszögerte. Man merkte den Mannen von Coach Rico Rossi an,

dass sie noch nicht ganz bei der Sache waren, denn Dresden hielt gleich zu

Beginn das Tempo hoch und die Falken kamen kaum hinterher. Trotzdem sollten

es die Gäste sein, die das erste Tor erzielten. Die Brüder Filobok zeigten,

dass sie sich blind verstehen. Michael passte auf Igor und dieser ließ sich

die Chance völlig frei vor Eislöwen-Keeper Marik nicht nehmen (3.). Das Tor

sollte allerdings keinen Hallo-wach-Effekt hervorrufen. Dresden ließ sich

nicht beirren und agierte weiter druckvoll auf das Heilbronner Gehäuse. Hier

hatte allerdings Mastic einiges einem Gegentor entgegenzusetzen und

zeichnete sich ein ums andere Mal, vor allem in Unterzahl, aus. Beim

Ausgleichstreffer war er jedoch machtlos. Nach einer schönen Kombination

schloss Stähle zum zu dem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich ab (14.). Knapp

vier Minuten vor Drittelende ging es dann schon in die Pause. Der Grund:

Eines der Tore hatte eine Kollision mit einigen Akteuren nicht ohne Schaden

überstanden.

Nachdem die vier Minuten nachgeholt und die Seiten gewechselt worden waren,

zeigten sich die Heilbronner in besserer Verfassung. Einzig ein Tor wollte

noch nicht gelingen. Auf Dresdner Seite hatte in diesem Abschnitt

Kaltenhauser die wohl größte Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Er

ging frei auf Mastic zu, dieser zeigte seine Klasse und bewahrte sein Team

vor dem Rückstand (36.). Direkt im Gegenzug machte es dann Heilbronns

MacNeil besser, er zog trocken ab und die Scheibe schlug hinter Marik ein

(36.).

Der Schlussabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten. Zwar kamen beide

Teams nicht mehr zu Großchancen, trotzdem musste vor allem Mastic des

Öfteren eingreifen um die etwas kleineren Chancen nicht zu Gegentoren werden

zu lassen. Auch sein gegenüber gab sich die größte Mühe den Rückstand nicht

weiter anwachsen zu lassen. Nachdem Heilbronn die obligatorische Strafzeit

in den Schlussminuten überstanden hatte bot sich gar die Chance durch ein

Empty-Net-Goal auf 3:1 zu erhöhen, doch Edwardson zog am leeren Tor vorbei

(60.).

Fazit: Der Aufwärtstrend setzt sich fort. Zwar bleibt den Falken die leichte

Sturmflaute erhalten, aber die Defensive und vor allem Torhüter Mastic

machen ihre Sache so gut, dass auch zwei Treffer zu einem Sieg reichen.

Trotzdem sollte man sich darauf nicht immer verlassen. Arbeiten sollten die

Cracks weiterhin an der Powerplay-Formation, die in Dresden erneut auffällig

harmlos war. Am nächsten Wochenende reisen die Falken zunächst nach München

zum Tabellendritten. Hier können sie Wiedergutmachung betreiben für die

bittere 3:4 Niederlage nach einer 3:0-Führung nach zwei Dritteln. Am Sonntag

treffen die Falken erneut auf die Eislöwen, diesmal jedoch auf heimischem

Boden. (LL)



Dresdner Eislöwen - Heilbronner Falken 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Tore: 0:1 I. Filobok 3., 1:1 Stähle 14., 1:2 MacNeil 36.

Strafminuten:

Dresden 6, Heilbronn 12; Schiedsrichter: Lenhart; Zuschauer: 2.305

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