Falken: Hinten steht die Null und vorne hilft das Powerplay

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Auch gegen die Fischtown Pinguins sah der Kader der Heilbronner Falken nicht

üppiger aus als am Freitag in Schwenningen. Immerhin war Ian MacNeil nach

seiner Sperre wieder dabei, dafür waren die Jungadler El-Sayed und Plachta

mit dem DNL-Team unterwegs. Bremerhaven dagegen konnte auf vier komplette

Blöcke zurückgreifen, leistete sich aber schon früh eine Strafzeit, die der

HEC prompt zum 1:0 ausnutzte. Petrozza schoss und der Puck rutschte durch

REV-Goalie Michaud hindurch im Zeitlupentempo über die Linie. Danach war es

eine offene Partie, in der die Falken optisch leicht überlegen waren. Die

beste Aktion hatte Samendinger nach 12 Minuten, als er sich gegen mehrere

Gegenspieler behauptete und vorm Tor knapp scheiterte. Bremerhaven war in

der Offensive noch nicht zwingend genug, auch das erste Überzahlspiel der

Nordseestädter brachte nichts Zählbares, sondern stattdessen ein Break von

MacNeil, der aber an Michaud scheiterte. Das zweite Powerplay der Falken sah

aber auch nicht besser aus, auch hier hatte das Team in Unterzahl die

bessere Chance, doch Mastic konnte gegen Janke retten.

Im zweiten Drittel wurde das zuvor schon eher mittelprächtige Niveau nicht

gerade höher. Es gab nur wenige Aktionen vor den beiden Toren, allzu viel

hatten beide Goalies zunächst nicht zu tun. So dauerte es bis zur 34.

Minute, bis es wieder Grund zum Jubeln gab. Die Pinguins hatten zwei Spieler

auf der Strafbank, und es dauerte nicht lange, bis die Falken diese doppelte

Überzahl ausnutzen konnten. Der Ex-Bremerhavener Caudron war es, der Michaud

bezwingen konnte. Im folgenden 5-gegen-4 hätten allerdings die Gäste beinahe

den Anschluss geschafft, als die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie

leichtfertig vertändelt wurde, McCormick allein auf Mastic zulief und den

Pfosten traf. Den Nachschuss von Lanier rettete der Goalie dann in

sensationeller Manier und auch wenige Sekunden später gegen Janke war die

Fanghand des 34-jährigen zur Stelle.

Im letzten Drittel rührten die Falken dann wie schon in Schwenningen Beton

an und perfektionierten die No-Risk-Taktik in der Hintermannschaft. Nach

vorne ging zwar nicht mehr allzu viel, doch hinten ließ man kaum noch etwas

anbrennen. Bremerhaven ließ allerdings auch jegliche Kreativität und

Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor vermissen, so dass man trotz der

knappen Führung kaum das Gefühl hatte, als ob noch viel anbrennen könnte,

zumal Marek Mastic erneut eine tadellose Leistung zeigte. Anderthalb Minuten

vor dem Ende nahm Craig Streu seinen Keeper vom Eis, aber auch das sollte

den Pinguins nichts mehr nützen.

So blieb es beim 2:0 der Falken, die sich damit weiterhin im Verfolgerfeld

der 2. Liga tummeln, während die Fischtown Pinguins erneut die unteren

Tabellenregionen bevölkern. (SB)

Heilbronner Falken - Fischtown Pinguins 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)

Tore: 1:0 Petrozza 2. 5-4., 2:0 Caudron 34. 5-3

Strafminuten: Heilbronn 8,

Bremerhaven 10; Schiedsrichter: Trainer; Zuschauer: 1.317


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