Falken erobern mit starkem Auftritt beim 6:2 über Bremerhaven die Tabellenspitze

Geschlagen im Tor der Fischtown Pinguins: Sebastian Staudt - Foto: Ulrike FreierGeschlagen im Tor der Fischtown Pinguins: Sebastian Staudt - Foto: Ulrike Freier
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Das Duell des bisherigen Zweiten gegen den Dritten war lange eine Partie auf Augenhöhe, ehe das bessere Team das Spiel etwas zu deutlich für sich
entschied. Die Falken zeigten dabei eine ihrer besten Leistungen auf
heimischem Eis, während die Gäste zumindest über 40 Minuten auch überzeugen konnten. Hinter der Bande der Unterländer stand erstmals nach seiner Operation wieder Rico Rossi, während Alexander Serikow sein Heimdebüt in einem Ligaspiel gab.
Von Beginn an übernahmen die Gastgeber die Initiative und spielten sich
Chancen heraus, ließen aber im ersten Powerplay auch einen Konter von
Saurette zu, der regelwidrig gestoppt wurde und den anschließenden Penalty
zur Führung der Gäste verwandelte (4.). Heilbronn war jedoch nicht geschockt und machte es im nächsten Überzahlspiel besser: Ein Handgelenkschuss von Capraro fand den Weg an Gästekeeper Staudt vorbei in die Maschen (8.). Knapp zwei Minuten später drehte man den Spieß um: Adriano Carciola kam bei einem Konter selbst nicht zum Abschluss, aber setzte wiederum Capraro in Szene, der aus kurzer Distanz einnetzte. Nach dem 2:1 blieb es ein munteres Spiel auf gutem Niveau, auch wenn weitere Treffer zunächst nicht fallen sollten.

Auch im zweiten Durchgang standen immer wieder die beiden Goalies im
Blickpunkt, die ihre Sache gut machten und mehrere Chancen auf beiden Seiten entschärften. Während Staudt u.a. gegen Serikow, Gelke und Marshall
parierte, musste Ford gegen Kreuzer und Alexander Janzen sein Können
beweisen. Dann schlug das häufig kritisierte Überzahlspiel der Falken zum
zweiten Mal an diesem Abend zu: Fabio Carciola zog von der blauen Linie ab,
Chris Billich hielt den Schläger rein und erhöhte auf 3:1 (32.). Danach kam
Bremerhaven immer stärker auf, während die Falken in dieser Phase etwas zu passiv waren. Folgerichtig fiel der Anschlusstreffer durch Kopecky (38.),
den jedoch postwendend die Falken mit dem 4:2 beantworteten. Es war ein
herrlich herausgespielter Treffer, den Topscorer Fabio Carciola nach Doppelpass mit Lemieux erzielte (39.).

Dieses Tor bezeichnete Gästecoach Leidborg nach dem Spiel als "Genickbruch" für sein Team, das im letzten Drittel nicht mehr entscheidend herankam, sondern sich zu viele Strafzeiten leistete. Die Falken spielten dagegen diszipliniert und kompakt, ließen wenig zu und hatten in Ford einen sehr soliden Keeper im Kasten. Für die Entscheidung sorgte dann ein Doppelpack binnen anderthalb Minuten: Erst erhöhte Calce frei stehend auf 5:2 (50.), ehe Kozehvnikov im Powerplay die Scheibe zum 6:2 in den Winkel hämmerte (52.). Das dritte Überzahltor an diesem Abend war dann auch der Schlusspunkt unter eine starke Leistung der Gastgeber, die bis zum kommenden spielfreien Freitag die Höhenluft an der Tabellenspitze genießen können.


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