Falken: Dunham fällt drei bis vier Wochen aus

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Jason hat wirklich unglaubliches Glück gehabt!“ Der Orthopäde, Sportmediziner und Mannschaftsarzt der Heilbronner Falken, Dr. Herbert Kübel, konnte heute am frühen Morgen die endgültige Diagnose bei Jason Dunham erstellen. „Wir mussten noch einige Stressaufnahmen des Sprunggelenkes machen, um Klarheit zu erlangen, denn auf den CT-Aufnahmen war ein Riss am Syndesmoseband zu erkennen. Es handelt sich aber nur um einen kleinen Anriss, der die Stabilität und Funktionalität nicht wesentlich beeinträchtigt“, so Dr. Kübel weiter. „Ohne mich auf einen genauen Tag festlegen zu wollen, müsste Jason aller Voraussicht nach in drei bis vier Woche – vom letzten Sonntag an gerechnet - wieder auf Punkte- und Torejagd für die Falken gehen können. Wenn man bedenkt, dass Andrej Strakhov vor einigen Jahren bei einem ähnlichen Aufprall in die Bande mit einer Unterschenkeltrümmerfraktur mehrere Monate ausfiel, kann man vielleicht nachvollziehen, wie knapp Jason Dunham an einer schwerwiegenden Verletzung vorbeischrammte. Sein Bein ist jetzt ruhig gestellt und wenn er wieder aufs Eis geht, wird eine Sportprothese dem Knie die nötige Stabilität verleihen“, fuhr Kübel fort.



Durch den Ausfall von Jason Dunham ist Falken-Coach Jamie Bartman zum erneuten Umstellen der Reihen gegen Kaufbeueren und Regensburg gezwungen. Unterhalb der Woche wurden verschieden Konstellationen ausprobiert, auf eine endgültige Zusammenstellung wollte sich der Trainer aber noch nicht festlegen. Aller Voraussicht nach muss Bartman nicht nur auf Dunham sondern auch auf die Verteidiger Vladimir Buril, der derzeit mit Antibiotika behandelt wird und Marco Schütz weiterhin verzichten. Schütz ging zwar diese Woche aufs Eis, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken.