Falken: Das Powerplay macht den Unterschied

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 2 Minuten

ersten Heimspiel der Hauptrunde begrüßten die Heilbronner Falken den

Aufsteiger aus Dresden und behielten verdient mit 4:1 die Oberhand.

Dabei konnte Trainer Rico Rossi auf zahlreiche Förderlizenzspieler der

spielfreien Mannheimer Adler zurückgreifen - so stand Danny aus den Birken

anstelle von Marek Mastic im Kasten - musste aber auch auf Verteidiger

Harlan Anderson verzichten, der mit einem Daumenbruch ca. vier Wochen

ausfällt.

Nach einem ersten Überzahlspiel der Gäste übernahmen die Unterländer im

ersten Drittel die Initiative, auch bedingt durch vier Strafzeiten in Folge

gegen die Eislöwen. Im Powerplay lief bei den Falken zwar anfangs noch nicht

alles nach Wunsch, aber die erste große Chance durch Mauer sprang nach fünf

Minuten heraus, als ESC-Keeper Marik glänzend parierte. Geschlagen war der

Tscheche aber im dritten Powerplay der Falken, als Schütz aus dem

Hintergrund zum Schuss kam und der Puck den Weg in den Winkel fand. Während

Dresden durchaus munter mitspielte und auch die ein oder andere Chance

hatte, waren die Gastgeber vor dem gegnerischen Tor zwingender. Erst traf

Mifsud noch den Außenpfosten, zwei Minuten vor Drittelende war es dann

wiederum ein Powerplay-Tor zum 2:0. Power brachte die Scheibe vors Tor,

Mauer fälschte ab, Calce war zur Stelle und netzte ein.

Im zweiten Durchgang kamen die Sachsen mit viel Schwung aus der Kabine und

eine Umstellung von Trainer Tabor brachte prompt den Erfolg. Der für Schön

in die dritte Reihe gerückte Krabbat schloss einen gelungenen Spielzug zum

Anschlusstreffer ab. Danach schien es zunächst, als ob Dresden dem Spiel die

Wende geben könnte. Aus den Birken musste in der 27. Minute zweimal in

höchster Not retten, als Deleurme frei vor ihm auftauchte. Aber langsam

bekamen die Falken das Spiel wieder besser in den Griff und die Eislöwen

schwächten sich durch Strafen im Minutentakt selbst. Das nutzten die

Unterländer binnen einer halben Minute zweimal aus, beide Male packte Power

seinen Schlagschuss aus und hämmerte die Scheibe hinter Marik zum 3:1 und

4:1 ins Netz.

Im letzten Drittel bemühten sich die Gäste anfangs sichtlich noch einmal um

Resultatsverbesserung und Danny aus den Birken rückte immer wieder in den

Mittelpunkt des Geschehens. Die Gäste waren jedoch im Abschluss nicht clever

genug und konnten sich auch in drei weiteren Überzahlspielen nicht mehr

entscheidend in Szene setzen. Die Falken taten dagegen nur noch das Nötigste

und verlegten sich aufs Kontern. Aber das reichte letztlich aus, um nichts

mehr anbrennen zu lassen und die Partie am Ende mit 4:1 für sich zu

entscheiden. (SB)



Heilbronner Falken - Dresdner Eislöwen 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

Tore: 1:0 Schütz 12. 5-4, 2:0 Calce 19. 5-4, 2:1 Krabbat 22., 3:1 Power 34.

5-3, 4:1 Power 35. 5-3

Strafminuten: Heilbronn 14, Dresden 20;

Schiedsrichter: Neubert; Zuschauer: 1.663


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