Falken: Birbraer mit gelungenem Einstand

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Im badisch-württembergischen Duell gewannen die Heilbronner Falken

verdientermaßen gegen die Freiburger Wölfe mit 3:1. Das Spiel begann

kurioserweise mit einer einstündigen Verspätung, nachdem die Falken-Spieler,

die aus Mannheim zur Partie anreisten, in die Autobahn-Vollsperrung auf der

A6 bei Sinsheim geraten waren und zum geplanten Spielbeginn nicht pünktlich

in Heilbronn ankommen konnten. So ging es um 21 Uhr erst los, und als die

gute Hand voll Mannheimer Jungs endlich ankam, waren bereits 15 Minuten

gespielt.

Bis dahin hatten die 1.633 Zuschauer noch keine Tore und eine

durchschnittliche Partie gesehen, in der Heilbronn optisch leichte Vorteile

hatte. Neuzugang Maxim Birbraer stürmte erstmals an der Seite von

Samendinger und Petrozza und fügte sich gleich gut ein. Der gebürtige

Kasache zeigte den nötigen Zug zum Tor und erarbeitete sich Chancen, allein

im Abschluss fehlte noch ein wenig das Glück - für Belebung im Spiel der

Falken war aber gesorgt. Die größte Chance im ersten Drittel hatte dennoch

zunächst der EHC, als Mares auf und davon ging, aber an Mastic scheiterte.

In der 17. Minute durften die Fans der Gastgeber dann erstmals jubeln: Erst

scheiterte Birbraer zweimal aus aussichtsreicher Position, aber im selben

Shift staubte Sekunden später Samendinger ab und brachte den HEC gegen

seinen Heimatverein in Führung.

Das zweite Drittel gehörte dann deutlich den Unterländern. Zwar fand man

wieder einmal etwas schwer ins erste Überzahlspiel und ließ gleich eine

5-gegen-3-Situation erfolglos verstreichen, doch als ein Freiburger wieder

von der Strafbank zurückgekommen war, war es Caudron, der einen Rebound zum

2:0 in die Maschen bugsierte. Auch in der Folgezeit waren die Falken das

überlegene Team und Birbraer hatte das 3:0 auf dem Schläger. Dafür sorgte

dann nach einer halben Stunde MacNeil in seinem ersten Spiel nach seiner

Verletzungspause, als er Mathis mit einem Backhander bezwingen konnte. Drei

Minuten später jubelten die Fans erneut, als Samendingers Schuss im Tor

gewesen zu sein schien, aber das Schiedsrichtergespann hatte die Scheibe nur

am Pfosten gesehen - eine knifflige, aber wohl falsche Entscheidung ohne

Videobeweis. In der Schlussphase des Drittels hätten dann beide Teams das

Ergebnis zu ihren Gunsten verbessern können. Freiburg versäumte es bei

doppelter Überzahl heranzukommen, auf der Gegenseite wurde Edwardson bei

einem Unterzahlbreak gehakt, aber vergab den fälligen Penalty, indem er am

Tor vorbeischoss - der kleine Kanadier entwickelt sich so langsam zur

tragischen Gestalt.

Auch das Schlussdrittel begannen die Falken überlegen, hatten immer wieder

Chancen, aber versäumten es, den Sack endgültig zuzumachen. Freiburg fehlte

die Durchschlagskraft im Angriff, und als Mares einen weiteren Alleingang in

der 50. Minute erneut vergab, schien auch nichts mehr anzubrennen. Aber nur

eine Minute später ließ die Falken-Abwehr Kottmair aus den Augen und der

Stürmer der Wölfe verkürzte völlig frei stehend zum 3:1. Freiburg versuchte

danach, noch einmal heranzukommen, konnte aber nur phasenweise Druck

aufbauen. Am Ende wurde es nur in der Schlussminute noch einmal so richtig

brenzlig, aber der erneut stark aufgelegte Marek Mastic im HEC-Tor

verhinderte den Anschlusstreffer.

So blieb es beim 3:1-Erfolg der Gastgeber, der in dieser Form auch den

Spielverlauf widerspiegelt und aufgrund der größeren Spielanteile der

Gastgeber verdient war. (SB)



Heilbronner Falken - Wölfe Freiburg 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Tore: 1:0 Samendinger 17., 2:0 Caudron 24. 5-4, 3:0 MacNeil 30., 3:1

Kottmair 51.

Strafminuten: Heilbronn 8, Freiburg 8; Schiedsrichter:

Heffler; Zuschauer: 1.632


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